HubSpot-Alternative für Teams, die ein CRM und keine Plattform suchen

HubSpot bündelt Marketing, Vertrieb, Service und Website in einer Plattform. Wenn Sie davon vor allem das CRM brauchen, zahlen Sie für viel, was Sie nicht nutzen. Customermates ist ein fokussiertes Open-Source-CRM aus Deutschland, ab 12 € pro Nutzer und Monat.

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Customermates und HubSpot Sales Hub im Vergleich

CustomermatesCustomermatesHubSpot
Preis und Vertrag
Preis pro Nutzer und Monat12 € bis 69 €Starter 20 € monatlich (7 € jährlich), Professional 90 € jährlich, Enterprise ab 150 €
Einmalige Onboarding-Gebühr1.470 € (Professional), 3.420 € (Enterprise)
Kostenloser PlanBis 2 Nutzer
Testphase7 Tage
Monatlich kündbarJe nach Plan und Vertrag
CRM
Kontakte, Unternehmen, Deals
Pipelines als Board
Eigene FelderIn jedem Plan
Rollen und BerechtigungenIn jedem PlanJe nach Plan
Audit-LogIn jedem PlanJe nach Plan
Excel-Import und -ExportXLSX
Kommunikation und KI
E-Mail, LinkedIn, WhatsApp, Instagram, Telegram in einem PosteingangAb ProKonversationen-Posteingang, Kanäle je nach Plan
Gehosteter KI-AssistentMate, Kontingent je nach PlanBreeze, HubSpot Credits je nach Plan
MCP-Server für externe KI-ClientsIn jedem Plan (50 Tools)Remote-MCP-Server (alle Konten)
Betrieb und Datenschutz
Open Source
Self-Hosting
Rechenzentrum in Deutschland (Cloud)Datenbank in AWS FrankfurtWählbar für bezahlte Konten
AVV und Standardvertragsklauseln
Was HubSpot zusätzlich bietet
Marketing-Automatisierung und E-Mail-Kampagnen
Web-Formulare
Website und Landingpages
Native Mobile Apps

Was HubSpot Sales Hub in Euro kostet

Stand: September 2026 laut HubSpot-Preisseite für Sales Hub:

PlanPro Lizenz und MonatEinmalige Onboarding-Gebühr
Free0 €, bis 2 Nutzerkeine
Starter20 € monatlich, 7 € jährlichkeine
Professional90 € jährlich, 100 € monatlich1.470 €
Enterpriseab 150 €3.420 €

Die Pläne enthalten zusätzlich HubSpot Credits für KI-Funktionen, laut Preisseite 500 in Starter, 3.000 in Professional und 5.000 in Enterprise. Marketing Hub und Service Hub kosten extra, wenn Sie sie brauchen.

Rechenbeispiel für 10 Personen: Sales Hub Professional kostet mit Jahresvertrag 10 × 90 € × 12 = 10.800 € plus 1.470 € Onboarding, also 12.270 € im ersten Jahr.

Customermates kostet 12 € (Starter), 29 € (Pro) oder 69 € (Business) pro Nutzer und Monat, monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr. Für zehn Personen in Pro sind das 3.480 € im Jahr. Alle Details stehen auf der Preisseite.

Das kostenlose HubSpot-CRM: gut für den Anfang

Das kostenlose HubSpot-CRM ist für zwei Nutzer ein ehrlicher Start. Es lohnt sich, genau hinzusehen, was passiert, wenn das Team wächst: Ab dem dritten Nutzer brauchen Sie einen bezahlten Plan, und viele Funktionen, die ein Vertriebsteam nach einigen Monaten vermisst, stecken in Professional. Der Sprung von 0 € auf über 12.000 € im ersten Jahr für zehn Personen ist der Moment, in dem die meisten Teams Alternativen vergleichen.

Customermates hat keinen kostenlosen Plan. Dafür steigt der Preis linear mit jedem Nutzer und bleibt vorhersehbar, und das CRM ist in jedem Plan gleich.

Fokussiertes CRM statt Plattform

Customermates bildet die Vertriebsarbeit ab, nicht das Marketing:

  • Kontakte und Organisationen mit eigenen Feldern, Aktivitätsverlauf und Suche
  • Deals mit Pipelines als Tabelle oder Board, mit gewichteten Pipeline-Werten
  • Aufgaben und Services für die Arbeit nach dem Abschluss
  • Dashboards, Filter und gespeicherte Ansichten
  • Rollen, Berechtigungen und Audit-Log in jedem Plan
  • REST-API, Webhooks und MCP für eigene Integrationen und KI-Clients

Was fehlt, ist bewusst draußen: keine E-Mail-Kampagnen, keine Landingpages, keine Web-Formulare. Wenn Ihr Marketing davon lebt, ist HubSpot die passendere Plattform.

Ein Posteingang für den Vertrieb

HubSpot hat einen Konversationen-Posteingang, dessen Kanäle vom Hub und Plan abhängen. Customermates verbindet ab Pro E-Mail (Gmail, Outlook, IMAP), LinkedIn inklusive Sales Navigator, WhatsApp, Instagram und Telegram in einem einheitlichen Posteingang. Jede Unterhaltung hängt am Kontakt, und mit denselben Werkzeugen, mit denen Sie Deals pflegen, lesen und beantworten Sie auch Nachrichten.

KI: Breeze, Mate und MCP

HubSpot bündelt seine KI unter dem Namen Breeze und rechnet sie über HubSpot Credits ab. Customermates hat zwei Wege:

  • Mate ist der gehostete Assistent in der Cloud-Version. Er beantwortet Fragen zum Workspace, pflegt Datensätze und kann als Routine eine gespeicherte Anweisung nach Zeitplan ausführen. Löschen, Senden und andere folgenreiche Aktionen führt er erst nach Ihrer Bestätigung aus.
  • MCP verbindet externe KI-Clients wie Claude, ChatGPT oder Gemini mit 50 Tools. Das funktioniert in jedem Plan und auch bei selbst gehosteten Installationen; die Modellkosten laufen über Ihren eigenen KI-Anbieter. Mehr dazu in der MCP-Dokumentation. HubSpot bietet inzwischen einen eigenen MCP-Server an; was er abdeckt und wo er endet, zeigt der Leitfaden zu HubSpot MCP.

Datenschutz: HubSpot in Frankfurt, Customermates in Frankfurt oder bei Ihnen

HubSpot betreibt seit 2021 ein Rechenzentrum in Deutschland. Bezahlte Konten können es wählen und bestehende Konten dorthin umziehen. HubSpot schreibt selbst, dass Kundendaten in wenigen Fällen außerhalb des gewählten Standorts verarbeitet werden, etwa durch Unterauftragsverarbeiter oder Supportzugriffe (HubSpot FAQ zum Hosting).

Bei Customermates liegt die Datenbank der Cloud-Version in der AWS-Region Frankfurt. Auch wir setzen US-Dienstleister als Unterauftragsverarbeiter ein, abgesichert über Auftragsverarbeitungsvertrag und Standardvertragsklauseln; die Liste steht unter Unterauftragsverarbeiter. Eine Zertifizierung haben wir nicht.

Beim Hosting unterscheiden sich beide Anbieter also weniger, als oft behauptet wird. Der echte Unterschied: Customermates ist Open Source und lässt sich selbst betreiben, etwa bei einem deutschen Hoster oder im eigenen Rechenzentrum. Die selbst gehostete Version enthält das CRM mit MCP, aber keinen Posteingang und keinen gehosteten Assistenten.

Wo HubSpot die bessere Wahl ist

  • Sie brauchen Marketing-Automatisierung, E-Mail-Kampagnen, Formulare und Landingpages im selben System.
  • Ihr Team ist bereits tief in HubSpot eingearbeitet und nutzt viele Hubs.
  • Sie brauchen native Mobile Apps oder Telefonie.
  • Zwei Nutzer reichen Ihnen dauerhaft und der kostenlose Plan deckt Ihren Bedarf.

Wo Customermates besser passt

  • Sie brauchen ein CRM für den Vertrieb, keine Marketing-Plattform.
  • Sie wollen keine Onboarding-Gebühr und keinen Jahresvertrag.
  • Ihr Vertrieb läuft über LinkedIn und WhatsApp, nicht nur über E-Mail.
  • Ihre IT will den Quellcode sehen oder das CRM selbst betreiben.
  • Sie wollen Ihr CRM mit einem KI-Client Ihrer Wahl bedienen.

Umstieg von HubSpot

  1. Exportieren. HubSpot exportiert Kontakte, Unternehmen und Deals als Tabelle. Speichern Sie jede Datei als Excel-Arbeitsmappe (.xlsx).
  2. Felder anlegen. Übertragen Sie Ihre HubSpot-Eigenschaften als eigene Felder in Customermates und legen Sie die Deal-Phasen an.
  3. Importieren. Der Import-Assistent liest bis zu 10.000 Zeilen pro Datei und ordnet Spalten Ihren Feldern zu (Anleitung). Importieren Sie erst Organisationen, dann Kontakte, dann Deals.
  4. Kanäle verbinden. Ab Pro verbinden Sie E-Mail, LinkedIn und WhatsApp.
  5. Parallel arbeiten. Lassen Sie HubSpot ein paar Wochen weiterlaufen, bis Ihr Team umgestellt hat.

Weitere Vergleiche: Pipedrive-Alternative, Salesforce-Alternative und die CRM-Vergleichsübersicht.

Häufige Fragen

Ist Customermates eine vollwertige HubSpot-Alternative?

Für das CRM ja: Kontakte, Organisationen, Deals, Pipelines, Aufgaben, Dashboards, Berechtigungen und Integrationen sind in jedem Plan enthalten. Für Marketing-Automatisierung, E-Mail-Kampagnen, Formulare und Website ist Customermates keine Alternative; dort bleibt HubSpot stärker.

Was kostet HubSpot im Vergleich zu Customermates?

HubSpot Sales Hub Professional kostet mit Jahresvertrag 90 € pro Lizenz und Monat plus 1.470 € einmalige Onboarding-Gebühr (Stand: September 2026). Customermates kostet 12 €, 29 € oder 69 € pro Nutzer und Monat, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar.

Speichert HubSpot Daten in Deutschland?

Bezahlte HubSpot-Konten können das Rechenzentrum in Deutschland wählen. In wenigen Fällen verarbeitet HubSpot Daten laut eigener FAQ auch außerhalb des gewählten Standorts. Bei Customermates liegt die Datenbank der Cloud-Version in Frankfurt; US-Dienstleister stehen in der Liste der Unterauftragsverarbeiter. Wer den Standort vollständig selbst bestimmen muss, betreibt Customermates selbst.

Kann ich von HubSpot zu Customermates wechseln?

Ja. Exportieren Sie Kontakte, Unternehmen und Deals aus HubSpot, speichern Sie die Dateien als Excel-Arbeitsmappe und importieren Sie sie mit dem Import-Assistenten. Für größere Migrationen gibt es die REST-API.

Ist Customermates Open Source?

Ja. Der Code steht auf GitHub; Sie können ihn prüfen und Customermates selbst betreiben. Die Dateien außerhalb von ee/ stehen unter AGPL-3.0, der serverseitige Code unter ee/, etwa für den Posteingang, unter der Customermates Commercial License.

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