CRM-Anbieter im Vergleich: Welche CRM-Software zu Ihrem Team passt
Eine Auswahl nach Einsatzzweck statt einer Rangliste: für wen sich welches CRM eignet, was es laut Preisliste kostet und wo seine Grenzen liegen. Customermates gibt diesen Vergleich heraus und steht in einem eigenen, gekennzeichneten Abschnitt.

von Benjamin WagnerDen einen besten CRM-Anbieter gibt es nicht. Welches System passt, hängt davon ab, wie Ihr Team verkauft, deshalb ist dieser Vergleich nach Einsatzzweck sortiert und nicht nach Rang. Salesforce und Microsoft Dynamics 365 passen zu großen Organisationen mit eigener Administration und komplexen Prozessen. HubSpot eignet sich für den kostenlosen Einstieg, Pipedrive für kleine Vertriebsteams, die ihre Pipeline Phase für Phase abarbeiten, und Close für Teams, die am Telefon verkaufen. Customermates, der Herausgeber dieses Vergleichs, passt zu kleinen Dienstleistungsteams, deren Deals über E-Mail, LinkedIn und WhatsApp laufen.
Die Anbieterangaben unten haben den Stand 8. Oktober 2026 und stammen von den eigenen Seiten der Anbieter. Eine ausführliche Auswahlmethode mit gewichteten Kriterien beschreibt der Leitfaden CRM-System auswählen.
Auf einen Blick
- Große Organisationen
- Salesforce Sales Cloud, oder Microsoft Dynamics 365 Sales, wenn das Unternehmen mit Outlook und Teams arbeitet.
- Kleine Vertriebsteams
- Pipedrive für klare Phasen, Close für telefonlastige Akquise, Less Annoying CRM für einen einzigen Tarif ohne Stufen.
- Kostenloser Einstieg
- HubSpot Free Tools (bis zu 2 Nutzer), die kostenlose Edition von Zoho CRM (3 Nutzer) oder die Salesforce Free Suite.
- Offenlegung
- Customermates gibt diesen Vergleich heraus. Es gibt keine Rangfolge; Customermates steht in einem eigenen, gekennzeichneten Abschnitt.
Welcher Anbieter zu welchem Einsatzzweck passt
Die meisten Listen der „besten CRM-Systeme“ sortieren nach der Zahl der Funktionen. Hilfreicher ist die Frage, wie Ihre nächsten zwanzig Abschlüsse zustande kommen und wer die Daten im CRM aktuell hält.
| Ihre Situation | Zuerst ansehen | Warum | Darauf achten |
|---|---|---|---|
| Mehrere Teams, eine Administration, Freigabeprozesse | Salesforce Sales Cloud | Editionen von Starter Suite bis Max; Pro Suite ergänzt Angebotserstellung und Forecasting | Ab Pro Suite jährlich abgerechnet |
| Das Unternehmen arbeitet mit Outlook und Teams | Microsoft Dynamics 365 Sales | Die bezahlten Pläne nennen Copilot-Funktionen in Outlook und Teams | Alle Listenpreise gelten bei jährlicher Zahlung |
| Kostenlos starten, Marketing später | HubSpot | Free Tools für bis zu 2 Nutzer; Marketing Hub und Service Hub vom selben Anbieter | Einmalige Onboarding-Gebühr bei Professional und Enterprise |
| Kleines B2B-Vertriebsteam mit klaren Phasen | Pipedrive | Automatisierungen und Sequenzen ab Growth | Kein kostenloser Tarif |
| Knappes Budget, bis zu drei Nutzer | Zoho CRM | Kostenlose Edition für 3 Nutzer | Preise je nach Region |
| Akquise per Telefon | Close | Telefonie und SMS in jedem Tarif | Power Dialer und automatisierte Workflows erst ab Growth |
| Deals und Projektarbeit auf denselben Boards | monday CRM | Vier Tarife von Basic bis Ultimate | Mindestens drei Plätze, kein kostenloser Tarif |
| Telefon und E-Mail in einem günstigen Tarif | Freshsales | Growth enthält Chat, E-Mail und Telefon | Die Listenpreise gelten bei jährlicher Zahlung |
| Das erste CRM, ein einziger Preis | Less Annoying CRM | Ein Tarif ohne Stufen, 30 Tage Testphase | Keine höhere Stufe, in die Sie hineinwachsen können |
| Dienstleister, deren Deals in E-Mail-, LinkedIn- und WhatsApp-Verläufen stecken | Customermates (Herausgeber) | Einheitlicher Posteingang ab Pro; Mate in der Customermates Cloud; MCP für Ihren eigenen KI-Client; Open-Source-Kern | Keine Telefonie, keine Sequenzen, keine Mobile-App, kein kostenloser Cloud-Tarif |
Passen zwei Zeilen, nehmen Sie die, die beschreibt, wie Sie heute verkaufen. Wer ein CRM für das Unternehmen kauft, das er in drei Jahren sein möchte, bezahlt vor allem Funktionen, die niemand öffnet.
Die Anbieter im Einzelnen
Die Anbieter stehen in alphabetischer Reihenfolge. Die Reihenfolge ist keine Wertung.
Close
Close ist für Teams gebaut, die am Telefon verkaufen: Laut Preisseite von Close enthält jeder Tarif (Solo, Essentials, Growth, Scale) Telefonie und SMS. Power Dialer und automatisierte Workflows beginnen bei Growth. Wenn Ihre Abschlüsse eher über E-Mail und LinkedIn als über Anrufe entstehen, entfällt der wichtigste Grund für Close.
Freshsales
Freshsales von Freshworks enthält laut Preisseite schon im Einstiegstarif Growth Chat, E-Mail und Telefon. Pro ergänzt Kontakt-Scoring und Deal-Insights, Enterprise Forecasting-Insights und Audit-Logs. Freshsales passt zu einem kleinen Team, das Telefon und E-Mail in einem günstigen Tarif haben möchte.
HubSpot
HubSpot eignet sich für Teams, die kostenlos starten und später Marketing- oder Service-Software vom selben Anbieter ergänzen wollen: Die Preisseite des Sales Hub führt Marketing Hub und Service Hub daneben. Die Free Tools kosten 0 $ für bis zu 2 Nutzer. Frei anpassbare Workflows (bis zu 300) und Sequenzen kommen mit Professional, für das eine einmalige Onboarding-Gebühr von 1.500 $ anfällt; bei Enterprise sind es 3.500 $. Bei fünf Professional-Plätzen erhöht diese Gebühr die Kosten im ersten Jahr um mehr als ein Viertel.
Less Annoying CRM
Less Annoying CRM verkauft einen einzigen Tarif, laut Preisseite ohne Stufen und ohne Vertragsbindung. Enthalten sind unbegrenzt viele Kontakte, Pipelines und eigene Felder, Aufgabenverwaltung, E-Mail-Protokollierung, mobiler Zugriff und eine API. Das System passt zu einem kleinen Team, das sein erstes CRM einführt. Weil es keine Stufen gibt, zeigt die 30-tägige Testphase alles, was Sie je bekommen.
Microsoft Dynamics 365 Sales
Dynamics 365 Sales passt zu Unternehmen, die ohnehin in Outlook und Teams arbeiten. Die Preisseite nennt Copilot-Funktionen in Outlook und Teams für Sales Professional, Enterprise und Premium; Sales Enterprise ergänzt Copilot in Dynamics 365 und agentische Funktionen. Microsoft Relationship Sales mit LinkedIn Sales Navigator setzt mindestens 10 Plätze voraus.
monday CRM
monday CRM von monday.com passt zu Teams, die ihre Arbeit schon auf monday-Boards planen. Die Preisseite führt Basic, Standard und Pro mit jeweils mindestens drei Plätzen sowie Ultimate auf Anfrage. Eine Einzelperson zahlt also für drei Plätze, und einen kostenlosen Tarif gibt es nicht.
Pipedrive
Pipedrive passt zu kleinen B2B-Vertriebsteams, die mit klaren, wiederholbaren Phasen arbeiten. Die Preisseite zeigt vier Tarife und keinen kostenlosen. Laut Pipedrives Tarifübersicht beginnen Automatisierungen und Sequenzen bei Growth, und LeadBooster mit Chatbot, Live-Chat, Prospector und Webformularen ist ab Premium enthalten.
Salesforce Sales Cloud
Salesforce ist nach Marktanteil der größte CRM-Anbieter. In einer Mitteilung vom Juni 2026 berichtet Salesforce, dass der Worldwide Semiannual Software Tracker von IDC dem Unternehmen für 2025 einen Anteil von 20,0 % am CRM-Markt zuschreibt, im 13. Jahr in Folge Platz eins. Die Preisseite der Sales Cloud reicht von der Free Suite über Starter Suite und Pro Suite bis zu den Editionen Core, Advanced und Max; Pro Suite ergänzt Angebotserstellung, Forecasting und mehr Anpassung, Max enthält Agentforce. Salesforce passt zu Organisationen mit komplexen Prozessen und eigenem Personal, das das System konfiguriert. Ein kleines Team kann mit Starter Suite beginnen und wechseln, sobald es Angebote im CRM braucht.
Zoho CRM
Zoho CRM hat eine kostenlose Edition für 3 Nutzer ohne zeitliche Begrenzung, danach Standard, Professional, Enterprise und Ultimate. Die Preisseite von Zoho CRM legt die Preise je Region fest; jährlich bezahlte Tarife sparen laut Zoho bis zu 34 %. Zoho CRM passt zu Teams mit knappem Budget, denn drei Personen können in der kostenlosen Edition arbeiten, bevor jemand zahlt.
Preisübersicht der CRM-Anbieter
Preise geprüft am 8. Oktober 2026 auf der Preisseite des jeweiligen Anbieters, oben verlinkt. Manche Anbieter zeigen Preise je nach Region; angegeben ist die Währung, die die Seite anzeigte.
| Anbieter | Einstiegstarif pro Nutzer und Monat | Höhere Tarife | Kostenloser Tarif oder Testphase |
|---|---|---|---|
| Close | Solo 9 $ bei jährlicher Zahlung, 19 $ monatlich | Essentials, Growth (99 $ bei jährlicher Zahlung), Scale | 14 Tage Test |
| Freshsales | Growth 9 $ bei jährlicher Zahlung | Pro 39 $, Enterprise 59 $, jährlich abgerechnet | 21 Tage Test |
| HubSpot Sales Hub | Starter 20 $ pro Platz Listenpreis (zeitlich begrenztes Angebot: 7 $ bei jährlicher Bindung) | Professional 90 $ pro Platz bei jährlicher Bindung (100 $ monatlich), Enterprise 150 $ | Free Tools für bis zu 2 Nutzer |
| Less Annoying CRM | 15 $, der einzige Tarif | Keine | 30 Tage Test |
| Microsoft Dynamics 365 Sales | Sales Professional 65 $ bei jährlicher Zahlung | Sales Enterprise 105 $, Sales Premium 150 $ | Kostenloser Test angeboten |
| monday CRM | Basic 12 € bei jährlicher Zahlung, 18 € monatlich; mindestens 3 Plätze | Standard 17 €, Pro 28 €, Ultimate auf Anfrage | 14 Tage Test, kein kostenloser Tarif |
| Pipedrive | Lite 14 € bei jährlicher Zahlung | Growth 39 €, Premium 59 €, Ultimate 79 € | 14 Tage Test, kein kostenloser Tarif |
| Salesforce | Starter Suite 25 $ | Pro Suite 100 $; Core 195 $, Advanced 395 $ und Max 550 $, jährlich abgerechnet | Free Suite für 0 $ |
| Zoho CRM | Standard, je nach Region | Professional, Enterprise, Ultimate | Kostenlose Edition für 3 Nutzer |
Was fünf Nutzer kosten
Den Einstiegstarif behält kaum ein Team. Diese Tabelle rechnet fünf Plätze in dem Tarif, in dem eine Funktion erstmals auftaucht, nach der kleine Teams früh fragen, und zwar zum Preis bei jährlicher Bindung, sofern einer genannt ist. Die Tarife leisten nicht dasselbe; lesen Sie jede Zeile als Kosten, nicht als Urteil über das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zoho CRM fehlt, weil die Preise von der Region abhängen.
| Anbieter und Tarif | Warum dieser Tarif | Fünf Plätze pro Monat | Erste zwölf Monate |
|---|---|---|---|
| Close Growth | Power Dialer und automatisierte Workflows | 495 $ | 5.940 $ |
| Freshsales Growth | Telefon, E-Mail und Chat enthalten | 45 $ | 540 $ |
| HubSpot Sales Hub Professional | Anpassbare Workflows und Sequenzen | 450 $ | 6.900 $ inklusive 1.500 $ Onboarding-Gebühr |
| Less Annoying CRM | Der einzige Tarif | 75 $ | 900 $ |
| Microsoft Dynamics 365 Sales Professional | Einstiegsplan | 325 $ | 3.900 $ |
| monday CRM Standard | Erster Tarif, den monday mit Vertriebsautomatisierung beschreibt | 85 € | 1.020 € |
| Pipedrive Growth | Automatisierungen und Sequenzen | 195 € | 2.340 € |
| Salesforce Pro Suite | Angebotserstellung und Forecasting | 500 $ | 6.000 $ |
Die Preise von Customermates stehen im eigenen Abschnitt weiter unten.
Wo Customermates passt
Offenlegung: Customermates gibt diesen Vergleich heraus. Customermates ist ein Open-Source-KI-CRM aus Deutschland für kleine Teams mit direktem Kundenkontakt: Beratungen, Agenturen, andere Dienstleister, die von Beziehungen leben, und Gründer. Kontakte, Organisationen, Deals, Services und Aufgaben liegen im selben Workspace wie die Unterhaltungen aus verbundenen Konten für E-Mail (Gmail, Outlook oder IMAP), LinkedIn, WhatsApp, Instagram und Telegram, die ab Pro im einheitlichen Posteingang zusammenlaufen. Starter hat keinen Posteingang. In der Customermates Cloud bereitet der Assistent Mate Zusammenfassungen und Antwortentwürfe vor und nutzt dafür gehostete KI-Credits; Routinen führen gespeicherte Anweisungen nach Zeitplan aus oder wenn sich ein Datensatz ändert. Wenn Sie lieber Claude, ChatGPT oder einen anderen KI-Client nutzen, arbeitet er in jedem Tarif über MCP mit dem CRM; die Modellnutzung rechnet dann Ihr eigener KI-Anbieter ab.
Die erste Woche mit Customermates
Eine Liste nach der anderen importieren
Speichern Sie Ihre Tabelle als Excel-Arbeitsmappe (CSV-Dateien werden nicht akzeptiert) und nutzen Sie auf der jeweiligen Liste Weitere Aktionen › Aus Datei hinzufügen. Importieren Sie zuerst Organisationen, dann Kontakte, dann Deals, damit Verknüpfungsspalten bestehende Datensätze über den Namen finden. Jede Arbeitsmappe hat eine Zeilenobergrenze; die Import-Anleitung nennt die Grenzen.
Phasen und Wahrscheinlichkeiten festlegen
Ein neuer Workspace startet mit dem Feld Phase auf Deals: Akquise, Qualifizierung, Demo, Angebot, Verhandlung, Gewonnen und Verloren. Benennen Sie die Optionen so, wie Sie verkaufen, und hinterlegen Sie für jede Phase eine Abschlusswahrscheinlichkeit: Feld Phase in Konfigurieren für Deals öffnen und Wahrscheinlichkeit % setzen. Der Wert eines Deals ist die Summe seiner Positionen, jeweils Service-Preis mal Menge, und der gewichtete Wert ist dieser Betrag mal die Phasenwahrscheinlichkeit. Das ist Rechnen mit Ihren eigenen Zahlen und keine Prognose.
Den Kanal verbinden, über den Deals laufen
Jede Person verbindet ihre Konten unter Einstellungen › Kanäle. Pro enthält 1 verbundenes Konto pro Nutzer, Business 3; mit Business lässt sich zusätzlich ein ganzes Konto fürs Team freigeben. Customermates ordnet Gesprächsteilnehmer über die E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Kanalkennungen im Feld Kanäle den Kontakten zu; pflegen Sie dieses Feld deshalb bei jedem Kontakt.
Die Ansicht speichern, die Sie jede Woche prüfen
Speichern Sie unter Deals mit Neue Ansicht zum Beispiel alle Deals in Angebot und Verhandlung, sortiert nach letzter Änderung, älteste zuerst. Ansichten sind persönlich und werden nicht geteilt; jede Kollegin und jeder Kollege speichert eine eigene.
Nur in der Customermates Cloud: Eine Routine mit dem Zeitplan Wöchentlich, montags um 8:00 Uhr, kann diese Durchsicht übernehmen. Sie verbraucht gehostete KI-Credits aus dem Kontingent ihres Besitzers, und zum Lesen von Unterhaltungen braucht es einen Tarif mit Posteingang. Beispiel für eine Anweisung:
Deals in Angebot oder Verhandlung finden, die seit 14 Tagen nicht geändert wurden. Zu jedem Deal die letzte Unterhaltung mit den verknüpften Kontakten lesen und eine kurze Nachfrage als Antwortentwurf in dieser Unterhaltung speichern. Nichts senden.
Behalten Sie den letzten Satz. Eine Routine darf E-Mails und Chatnachrichten ohne Rückfrage senden, deshalb hält erst die Anweisung sie bei Entwürfen. Starter enthält 1 Routine pro Nutzer, Pro 5.
Was es kostet
| Team mit fünf Personen | Tarif | Pro Monat | Zwölf Monate |
|---|---|---|---|
| CRM, REST, Webhooks und MCP, ohne Posteingang | Starter | 60 € | 720 € |
| 1 verbundenes Konto pro Person | Pro | 145 € | 1.740 € |
| 3 verbundene Konten pro Person, dazu geteilte Konten | Business | 345 € | 4.140 € |
Die Tarife werden monatlich pro aktivem Nutzer abgerechnet, ohne Jahresvertrag, und jeder Cloud-Tarif enthält monatliche gehostete KI-Credits pro aktivem Nutzer; Details auf der Preisseite. Die Testphase dauert 7 Tage. Der AGPL-Kern lässt sich auch mit Docker Compose und PostgreSQL selbst hosten, mit REST, Webhooks und MCP, aber ohne Posteingang, Mate und gehostete Credits.
Für die DSGVO-Prüfung: In der Cloud ist die primäre Produktionsdatenbank in der AWS-Region Frankfurt konfiguriert. Das ist eine gewählte Einstellung, keine vertragliche Zusicherung des Speicherorts. Die Unterauftragsverarbeiter, auch solche aus den USA, sind öffentlich aufgeführt, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist verfügbar.
Die engere Auswahl testen, bevor Sie unterschreiben
Eine Demo zeigt den Weg, den der Anbieter vorbereitet hat. Ihre eigenen Daten zeigen Ihren.
Aufschreiben, wo Deals laufen
Notieren Sie, über welche Kanäle Ihre letzten zehn gewonnenen Deals liefen. Lief die Hälfte über LinkedIn oder WhatsApp, bleibt ein CRM, das nur E-Mails synchronisiert, halb leer.
Zwei Systeme wählen, nicht fünf
Nehmen Sie die zwei Zeilen der Entscheidungstabelle, die zu Ihnen passen. Bei fünf parallelen Tests wird keiner davon echt genutzt.
Zwanzig offene Deals importieren
Holen Sie einen echten Ausschnitt mit Kontakten und Organisationen ins System, nicht die ganze Tabelle. Die Testphasen sind kurz: 14 Tage bei Close, monday CRM und Pipedrive, 21 bei Freshsales, 30 bei Less Annoying CRM und 7 bei Customermates.
Den dreizehnten Monat durchrechnen
Rechnen Sie Jahresbindungen, Onboarding-Gebühren und Mindestplatzzahlen aus den Tabellen oben ein. Teuer wird selten der erste Monat.
Datenschutz klären
Fragen Sie jeden Anbieter, wo Ihre Daten gespeichert werden, ob ein AVV vorliegt und welche Unterauftragsverarbeiter beteiligt sind. Die Antworten gehören vor die Unterschrift.
Den Ausstieg testen
Exportieren Sie einen Datensatztyp und prüfen Sie das Dateiformat, ob der Export pro Objekt oder für das ganze Konto funktioniert und ob es eine API gibt. Customermates exportiert eine Liste nach der anderen als Excel-Arbeitsmappe oder JSON und hat eine REST-API; einen Export des gesamten Kontos gibt es nicht.
Häufige Fragen
Welches CRM-System ist Marktführer?
Nach Marktanteil Salesforce. Salesforce berichtete im Juni 2026, dass der Worldwide Semiannual Software Tracker von IDC das Unternehmen im 13. Jahr in Folge auf Platz eins sieht, mit 20,0 % Anteil am CRM-Markt 2025. Der Marktanteil misst den Anbieter, nicht die Passung: Ob ein Team von fünf Personen seine Daten im CRM aktuell hält, lässt sich daraus nicht ablesen.
Welche CRM-Anbieter gibt es, und welche 10 sind die besten?
Eine neutrale Top 10 gibt es nicht. Jede Liste spiegelt die Kriterien ihres Herausgebers und oft dessen wirtschaftliches Interesse, auch diese, deshalb ist sie nach Einsatzzweck sortiert. Die zehn Produkte in diesem Vergleich sind Close, Freshsales, HubSpot, Less Annoying CRM, Microsoft Dynamics 365 Sales, monday CRM, Pipedrive, Salesforce, Zoho CRM und Customermates.
Welches ist das beste kostenlose CRM?
Das hängt von der Teamgröße ab. Die HubSpot Free Tools decken bis zu 2 Nutzer ab, die kostenlose Edition von Zoho CRM 3 Nutzer, und Salesforce führt eine Free Suite für 0 $. Pipedrive und monday CRM haben keinen kostenlosen Tarif. Customermates hat keinen kostenlosen Cloud-Tarif; der AGPL-Kern lässt sich ohne Lizenzgebühr selbst hosten, dann ohne Posteingang und ohne Mate. Der Leitfaden zu kostenloser CRM-Software vergleicht die Optionen genauer.
Welches CRM eignet sich für Einsteiger?
Eines mit einem klaren Tarif und einer Testphase, die lang genug für echte Deals ist. Less Annoying CRM hat einen einzigen Tarif und 30 Tage Testphase, die HubSpot Free Tools kosten für bis zu 2 Nutzer nichts, und Freshsales gibt 21 Tage vollen Zugriff. Was Sie auch testen: Importieren Sie einen Ausschnitt Ihrer eigenen Deals, statt sich durch Demodaten zu klicken.
Welche CRM-Software ist DSGVO-konform?
Keine Software ist von sich aus DSGVO-konform; es kommt darauf an, wie Sie sie einsetzen und was der Anbieter vertraglich zusagt. Prüfen Sie den Speicherort der Daten, den Auftragsverarbeitungsvertrag und die Liste der Unterauftragsverarbeiter. Bei Customermates ist die primäre Produktionsdatenbank der Cloud in der AWS-Region Frankfurt konfiguriert (eine gewählte Einstellung, keine vertragliche Zusicherung), die Unterauftragsverarbeiter sind öffentlich aufgeführt, ein AVV ist verfügbar, und wer den Speicherort ganz selbst bestimmen will, betreibt den Open-Source-Kern selbst.
Wie lange dauert die Einführung eines CRM?
Eine verlässliche Zahl, die für jede Teamgröße gilt, kenne ich nicht; seien Sie bei pauschalen Angaben vorsichtig. Die Software ist selten der langsame Teil. Länger dauert es, die Tabelle zu bereinigen und sich auf Phasen und Pflichtfelder zu einigen. Manche Tarife enthalten eine Einrichtung durch den Anbieter: HubSpot verlangt für Sales Hub Professional eine einmalige Onboarding-Gebühr von 1.500 $, für Enterprise 3.500 $.
Anbieterangaben geprüft am 8. Oktober 2026 auf Close Preise, Freshsales Preise, HubSpot Sales Hub Preise, Less Annoying CRM Preise, Dynamics 365 Sales Preise, monday CRM Preise, Pipedrive Preise, Pipedrive Tarifübersicht, Salesforce Sales Cloud Preise, Salesforce-Mitteilung zu IDC und Zoho CRM Preise.
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