Das Open-Source-CRM für E-Commerce
Kundendatensätze und B2B-Deals an einem Ort, über eine eigene API-Anbindung aus Ihrem Shop befüllt, und ab Pro jede Käufernachricht (WhatsApp, Instagram, E-Mail) in einem Posteingang. Das Open-Source-CRM für E-Commerce, mit REST-API, Webhooks und MCP für KI-Clients.
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Warum Onlinehändler ein CRM brauchen
Ein CRM für E-Commerce ist das System, das anonyme Transaktionen in verwaltete Kundenbeziehungen verwandelt. Ihre Shop-Plattform verfolgt Bestellungen. Das Gespräch mit einem Großhandels-Interessenten, die Verhandlung mit einem Handelspartner und den Kontext, der einen Einmalkäufer zum Stammkunden macht, hält sie nicht fest.
E-Commerce-CRM-Software schließt die Lücke zwischen Ihrem Onlineshop und Ihrem Vertriebsprozess. Sie zentralisiert Kundeninteraktionen, Notizen und Deal-Verhandlungen zusammen mit den Kundendaten, die Sie aus dem Shop übernehmen. Für Online-Shops, die auch B2B-, Großhandels- oder Partnerschaftsgeschäfte abwickeln, hält ein CRM die Umsatz-Pipeline sichtbar und das Team abgestimmt.
Ein Beitrag im Harvard Business Review aus dem Jahr 2014 schätzt, dass die Gewinnung eines neuen Kunden je nach Branche 5- bis 25-mal mehr kostet als die Bindung eines bestehenden. Ein CRM hilft Ihnen, in die Beziehungen zu investieren, die bereits existieren.
Zentrale Herausforderungen für E-Commerce-Unternehmen
Online-Händler stehen vor spezifischen Herausforderungen im Beziehungsmanagement, die ein Shopsystem allein nicht lösen kann:
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Kundendaten in Silos gefangen: Ihre E-Commerce-Plattform speichert Bestellungen und Transaktionen, aber es fehlt der Kontext zur breiteren Beziehung: Vertriebsgespräche, Support-Interaktionen, Partnerschaftsdiskussionen und Account-Management-Notizen.
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Kein strukturierter B2B- oder Großhandels-Prozess: Viele E-Commerce-Unternehmen verkaufen neben Endkunden auch an Händler, Distributoren oder Großhandelspartner. Diese Deals erfordern Pipeline-Management mit Phasen und Verhandlungstracking, das ein Shop-Checkout nicht bieten kann.
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Niedrige Wiederkaufraten: Ohne proaktive Ansprache kaufen Kunden einmal und verschwinden. Lead-Tracking und strukturierte Follow-up-Prozesse helfen bei der Kundenbindung. Zeitgesteuerte Automatisierung braucht dafür einen Zeitplan in Ihrer eigenen n8n-Instanz, einem anderen externen Dienst oder in der Cloud eine Routine; Customermates verschickt selbst keine Erinnerungen.
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Support und Vertrieb arbeiten in Silos: Das Kundenservice-Team bearbeitet Beschwerden und Retouren; das Vertriebsteam managt Partnerschaften und Großhandelskonten. Keines der Teams sieht das vollständige Kundenbild.
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Integrationsprobleme über den gesamten Stack: Shop, E-Mail-Marketing-Tool, Analytics-Plattform und Support-System enthalten jeweils Teile des Kundenpuzzles. Sie zu verbinden erfordert CRM-Integrationen über offene Schnittstellen.
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Datenschutz für Kundendaten: E-Commerce-Unternehmen verarbeiten viele personenbezogene Daten. Sie brauchen ein CRM, das offenlegt, wo Daten liegen und wer sie verarbeitet, idealerweise mit einer Self-Hosting-Option.
Wie Customermates E-Commerce-Unternehmen hilft
Customermates gibt Ihrem Onlinehandel die Beziehungsmanagement-Ebene: von zentralen Kundenprofilen über B2B-Pipeline-Management bis zur Anbindung an Ihren Shop-Stack.
Zentrale Kundenprofile mit vollem Kontext
Übernehmen Sie Kundendaten per API, per Excel-Import (XLSX) oder über einen KI-Client per MCP in Customermates. Ergänzen Sie jedes Profil um Notizen, verknüpfte Deals und typisierte eigene Felder. Das Kontaktmanagement zeigt das Bild jedes Kunden, mit Aktivitätsverlauf und verknüpften Gesprächen aus dem Posteingang ab Pro.
B2B- und Großhandels-Deals in der Pipeline
Wenn Sie neben Endkunden auch an Unternehmen verkaufen, verfolgen Sie diese Deals in einer strukturierten Pipeline. Die Deal-Phase ist eine konfigurierbare Auswahlspalte mit Wahrscheinlichkeiten je Phase; daraus berechnet Customermates gewichtete Deal-Werte. Großhandel, Partnerschaften und Key Accounts trennen Sie über ein eigenes Auswahlfeld „Kanal“ und gespeicherte Ansichten oder Gruppierung nach diesem Feld.
Reaktivierung und Kundenbindung
Customermates hat keinen eigenen Workflow-Builder. Automatisierung läuft über offene Schnittstellen:
- Routinen (Cloud): Der Mate-Assistent führt einen gespeicherten Auftrag nach Zeitplan oder bei einem CRM-Ereignis aus, zum Beispiel „Liste Key Accounts, deren Feld ‚Letzte Bestellung‘ älter als 60 Tage ist, und entwirf je eine Nachricht“. Routinen verbrauchen gehostete KI-Credits.
- Webhooks: Customermates meldet Änderungen, etwa einen Phasenwechsel, an Ihre Systeme.
- n8n, separat betrieben: Ihre eigene n8n-Instanz verbinden Sie über den Community-Node, REST oder Webhooks, etwa um bei einem Phasenwechsel eine Nachricht in Ihrem Team-Chat zu senden oder Kontakte an Ihr E-Mail-Marketing-Tool zu übergeben. Siehe Workflow-Automatisierung.
Newsletter, Kampagnen und E-Mail-Sequenzen versendet Customermates nicht; dafür bleibt Ihr E-Mail-Marketing-Tool zuständig.
REST-API und Webhooks für Ihren E-Commerce-Stack
Customermates ist API-first. Die REST-API unter /api/v1 mit OpenAPI-Beschreibung und Webhooks (26 Ereignistypen) erlauben eigene Integrationen mit Shopify, WooCommerce, Magento oder einer Eigenentwicklung. Einen fertigen Shop-Connector gibt es nicht; die Verbindung bauen Sie selbst oder über einen externen Dienst wie n8n.
KI-Agenten, die Ihr CRM bedienen
Externe KI-Clients wie Claude oder ChatGPT verbinden sich über MCP (49 Tools) mit Customermates. Den KI-Client wählen und bezahlen Sie selbst. Die KI aktualisiert Deal-Phasen, hält Kundendatensätze aktuell, entwirft Nachrichten und wertet die Daten im CRM aus. In der Cloud-Version erledigt der Mate-Assistent dasselbe in der App und fragt vor dem Versenden oder Löschen nach Bestätigung.
Einheitlicher Posteingang für E-Mail, WhatsApp und Instagram
Ihre Käufer schreiben Ihnen über WhatsApp und Instagram genauso oft wie per E-Mail. Ab Pro holt der einheitliche Posteingang E-Mail (Gmail, Outlook, IMAP), WhatsApp, Instagram, LinkedIn und Telegram an einen Ort. Sie verknüpfen Gespräche mit dem passenden Kontakt und antworten auf dem ursprünglichen Kanal. Pro umfasst ein verbundenes Konto pro Nutzer, Business drei plus geteilte Konten. SMS gibt es nicht, und selbst gehostet steht der Posteingang nicht zur Verfügung.
E-Commerce-CRM-Software im Vergleich
| Funktion | Customermates | HubSpot Free | Salesforce | Pipedrive | Zoho CRM |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis/Nutzer | Ab 12 €/Monat | Kostenlos (2 Nutzer) | Ab 25 $/Monat (jährlich) | Ab 14 €/Monat (jährlich) | Kostenlos (3 Nutzer) |
| REST-API und Webhooks | |||||
| Open Source | |||||
| Self-Hosting | |||||
| KI-Clients bedienen das CRM (MCP) | |||||
| Einheitlicher Posteingang (WhatsApp/Instagram/LinkedIn) | Ab Pro |
Customermates: Cloud-Datenbank in Frankfurt, selbst hostbar; AVV verfügbar, Unterauftragsverarbeiter offengelegt. Wettbewerberangaben stammen von den Preis- und Produktseiten der Anbieter (Stand: September 2026). Den MCP-Server von Salesforce gibt es ab der Enterprise Edition.
HubSpot bietet einen kostenlosen Tarif für bis zu 2 Nutzer; Workflow-Automatisierung und benutzerdefinierte Berichte gibt es aber erst in teureren Tarifen. Sales Hub Professional kostet laut Preisseite (Stand: September 2026) 90 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (100 € monatlich) plus 1.470 € Onboarding. Siehe unseren HubSpot-Alternative-Vergleich.
Salesforce liefert Enterprise-Funktionen; Sales Cloud startet laut Preisseite (Stand: September 2026) bei 25 $ pro Nutzer und Monat in der Starter Suite (jährliche Abrechnung); höhere Suiten kosten deutlich mehr. Siehe Salesforce-Alternative.
Pipedrive ist stark im Sales-Pipeline-Management; der Lite-Tarif kostet laut Preisseite (Stand: September 2026) 14 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher oder 24 € bei monatlicher Abrechnung; Automatisierungen gibt es erst ab Growth. Siehe Pipedrive-Alternative.
Zoho CRM bietet einen kostenlosen Tarif für bis zu 3 Nutzer (Stand: September 2026) und kostenpflichtige Editionen mit mehr Funktionen. Siehe Zoho-CRM-Alternative.
Anwendungsfälle: Wie E-Commerce-Teams Customermates nutzen
D2C-Marke mit Großhandelskanal
Eine Direct-to-Consumer-Marke verwaltet Kundenbeziehungen über das Kontaktmanagement und führt Großhandelskonten als Deals mit dem Auswahlfeld „Kanal = Großhandel“ in einer eigenen gespeicherten Ansicht. Erreicht ein Großhandels-Deal die Verhandlungsphase, meldet ein Webhook das an einen separat betriebenen n8n-Workflow, der den Account-Manager im Team-Chat informiert.
Shopify-Shop mit B2B-Partnerschaften
Ein Shopify-Shop überträgt Kundendaten über eine selbst gebaute Verbindung zur API und nutzt das Lead-Management zur Verfolgung von Partnerschaftsanfragen. Eigene Felder speichern Rabattstufen, Zahlungsbedingungen und Mindestbestellmengen. Dashboards zeigen den Pipeline-Wert nach Partner.
Multi-Channel-Händler
Ein Händler, der über den eigenen Shop, Amazon und stationäre Geschäfte verkauft, nutzt Customermates als zentrales CRM für Geschäftskunden. Der Posteingang ab Pro bündelt die Kommunikation, das Aufgabenmanagement verteilt nächste Schritte im Team, und das Reporting zeigt Deals gruppiert nach Kanal.
Preise für E-Commerce-Unternehmen
E-Commerce-Margen sind knapp. Ihr CRM sollte beim Umsatzwachstum helfen, nicht den Gewinn schmälern. Abgerechnet wird monatlich:
- Starter (12 € pro Nutzer und Monat): API, Webhooks, MCP, eigene Felder, Ansichten und Dashboards
- Pro (29 € pro Nutzer und Monat): ergänzt den einheitlichen Posteingang für E-Mail, WhatsApp, Instagram, LinkedIn und Telegram
- Keine Kosten pro Kontakt: Kundendatensätze und Organisationen werden nicht einzeln berechnet
- Selbst hostbar: Der Open-Source-Kern läuft ohne Lizenzkosten auf Ihrer eigenen Infrastruktur; Posteingang und Mate gibt es nur in der Cloud
Ob Team mit 3 oder 30 Personen: ab 12 € pro Nutzer für das Kern-CRM, 29 € pro Nutzer mit Posteingang. Details auf unserer Preisseite.
Häufig gestellte Fragen
Kann Customermates mit Shopify, WooCommerce oder Magento integriert werden?
Ja, über eine eigene Verbindung. Customermates bietet eine REST-API und Webhooks zur Anbindung an jede E-Commerce-Plattform. Einen fertigen Shop-Connector gibt es nicht. Sie bauen die Verbindung selbst oder mit einer separat betriebenen n8n-Instanz, die Sie über den Community-Node anbinden, und lösen so CRM-Aktionen aus Shop-Ereignissen aus.
Eignet sich Customermates sowohl für B2C- als auch B2B-E-Commerce?
Ja. Customermates verwaltet Kontakte und Organisationen gleichermaßen. Die Pipeline hat eine konfigurierbare Phasenspalte; B2B-Großhandel und andere Geschäftsarten trennen Sie über ein eigenes Auswahlfeld und gespeicherte Ansichten oder Gruppierung. Für sehr große Endkundenbestände mit Bestelldaten bleibt Ihr Shopsystem die führende Quelle.
Wie unterscheidet sich Customermates von Klaviyo oder Drip?
Klaviyo und Drip sind E-Mail-Marketing-Plattformen mit Kampagnen und Automatisierungsstrecken. Customermates ist ein CRM mit Pipeline-Management, Kontaktmanagement, Aufgabenmanagement und Posteingang ab Pro, versendet aber keine Newsletter oder Sequenzen. Viele Teams nutzen beides und verbinden sie über REST, Webhooks oder einen separat betriebenen n8n-Workflow.
Wie hilft Customermates bei der Kundenbindung?
Mit eigenen Feldern wie „Letzte Bestellung“ oder „Kundensegment“ und gespeicherten Ansichten sehen Sie, welche Kunden Aufmerksamkeit brauchen. In der Cloud kann eine Routine diese Kunden regelmäßig auflisten und Nachrichten zur Freigabe entwerfen. Ab Pro hat Ihr Team im Posteingang den Gesprächskontext, um mit der passenden Nachricht zu reagieren.
Was unterscheidet Customermates von HubSpot oder Salesforce für E-Commerce?
Drei Dinge: transparente Preise (ab 12 €/Nutzer/Monat, Posteingang ab Pro für 29 €), Kontrolle über den Speicherort (Cloud-Datenbank in Frankfurt oder selbst gehostet) und Open Source. API, Webhooks, MCP und Reporting sind in jedem Tarif enthalten. Einen eigenen Workflow-Builder hat Customermates nicht. Siehe unsere HubSpot-Alternative- und Salesforce-Alternative-Seiten.
Wie steht Customermates zur DSGVO bei E-Commerce-Kundendaten?
Ob der Einsatz DSGVO-konform ist, hängt davon ab, wie Sie als Verantwortlicher ein Werkzeug nutzen. In der Cloud-Version liegt die Datenbank in der AWS-Region Frankfurt; Hosting und weitere Unterauftragsverarbeiter (auch aus den USA) stehen in der Liste der Unterauftragsverarbeiter, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) liegt vor. Wer den Speicherort vollständig selbst bestimmen will, betreibt den Open-Source-Kern selbst. Das Audit-Log verfolgt Änderungen an Kontakten, Organisationen, Deals, Services und Aufgaben; Rollen begrenzen den Zugriff. Eine Zertifizierung besitzt Customermates nicht. Zahlungsdaten gehören ins Shop- oder Zahlungssystem, nicht ins CRM.
So starten Sie mit Customermates für E-Commerce
- Konto erstellen: keine Kreditkarte nötig, 7 Tage zum Erkunden.
- Kundendaten übernehmen: Bereiten Sie Shop-Exporte als Excel-Datei (XLSX) auf und importieren Sie sie, einen Datensatztyp nach dem anderen, oder erstellen Sie Datensätze über eine eigene REST-API-Integration.
- Pipeline einrichten: Phasen für Großhandels-Deals und Partnerschaften definieren und ein Auswahlfeld „Kanal“ anlegen.
- Eigene Felder konfigurieren: E-Commerce-spezifische Datenpunkte wie durchschnittlicher Bestellwert, Kundensegment oder Loyalitätsstufe hinzufügen.
- Anbindungen bauen: Customermates über Webhooks, REST oder eine separat betriebene n8n-Instanz mit Ihrem E-Commerce-Stack verbinden.
Customermates gibt Ihrem Onlinehandel die Beziehungsmanagement-Ebene, die aus Transaktionen dauerhafte Kundenbeziehungen macht: Open Source, selbst hostbar und gebaut für Teams, die Kundendaten ernst nehmen.
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Starten Sie mit Customermates, dem Open-Source-CRM für E-Commerce, das Ihrem Team die Beziehungsebene gibt, die Ihr Shopsystem nicht bieten kann.
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