Rechtsanwalts-CRM mit KI-Dateneingabe und einheitlichem Mandanten-Posteingang
Von der Anfrage bis zum Mandatsabschluss: Mandanten, Empfehlungsgeber und Mandate in einer Pipeline, Mandantengespräche per E-Mail und WhatsApp ab Pro in einem Posteingang, KI-Clients über MCP. Open Source und selbst hostbar.
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Warum Kanzleien ein CRM brauchen
Kanzleien leben von Beziehungen. Mandanten kommen durch Empfehlungen, kehren für Folgemandate zurück und bleiben, weil sie Vertrauen aufgebaut haben. Trotzdem verwalten viele Anwälte diese entscheidenden Beziehungen über persönliche Adressbücher, verstreute E-Mail-Verläufe und institutionelles Wissen, das beim Ausscheiden von Partnern oder Mitarbeitern verloren geht.
Ein CRM für Kanzleien bündelt Mandanteninteraktionen, Empfehlungsquellen und Geschäftsentwicklungschancen in einem zentralen System. Statt auf Erinnerung zu vertrauen, erhält Ihre Kanzlei einen strukturierten Überblick darüber, welche Anfrage wo steht und welche Beziehung Aufmerksamkeit braucht.
Diese Herausforderungen adressiert ein CRM für Rechtsanwälte:
- Verlorene Anfragen und langsame Aufnahme: Potenzielle Mandanten kontaktieren Ihre Kanzlei, erhalten aber keine zeitnahe Rückmeldung. Sie wenden sich an den nächsten Anwalt.
- Keine Empfehlungstransparenz: Wer hat diesen Mandanten vermittelt? Wie viele Empfehlungen hat diese Quelle in diesem Jahr gebracht? Ohne Daten können Sie Ihre besten Empfehlungsbeziehungen nicht gezielt pflegen.
- Versäumte Nachfassaktionen: Ein Mandant hat Sie vor zwei Jahren für eine Vertragssache beauftragt. Ohne System melden Sie sich nie, wenn ein neuer Beratungsbedarf entsteht.
- Mühsame Suche vor der Konfliktprüfung: Vor der Annahme neuer Mandate müssen Sie bestehende und vergangene Vertretungen schnell durchsuchen können: in einem System statt in Aktenordnern und E-Mail-Postfächern.
- Isolierte Rechtsgebiete: Ihr Prozessmandant braucht vielleicht auch gesellschaftsrechtliche oder arbeitsrechtliche Beratung. Ohne kanzleiweite Sichtbarkeit gehen diese Chancen an die Konkurrenz.
Customermates ist ein fokussiertes CRM für diese Beziehungsseite. Es ist keine Kanzleisoftware: Fristenkalender, Aktenführung, Zeiterfassung und Abrechnung bleiben in Ihrer Kanzleisoftware.
Wie ein CRM für Anwälte in der Praxis funktioniert
Ein Kanzlei-CRM bildet ab, was vor und neben dem Mandat passiert: vom ersten Anruf über die Mandatsannahme bis zur langfristigen Mandantenpflege. So passt sich Customermates an den juristischen Workflow an.
Mandantenaufnahme und Lead-Management
Die Mandantenaufnahme ist der Punkt, an dem die meisten Kanzleien potenzielle Mandanten verlieren. Anfragen kommen über die Website, telefonisch, durch Empfehlungen und bei Netzwerkveranstaltungen. Ohne ein CRM für Anwälte landen diese Anfragen im E-Mail-Postfach oder auf einem Notizzettel.
Mit Customermates legen Sie jede neue Anfrage als Deal in Ihrer Pipeline an: manuell, über einen per MCP verbundenen KI-Client oder über eine eigene REST-Integration. Die Deal-Phase ist eine konfigurierbare Auswahlspalte, zum Beispiel mit diesen Phasen:
- Neue Anfrage eingegangen
- Erstberatung vereinbart
- Konfliktprüfung abgeschlossen
- Mandatsvereinbarung versendet
- Vorschuss eingegangen
- Mandat eröffnet
Jede Anfrage bewegt sich als Karte auf dem Kanban-Board durch diese Phasen. Sie sehen auf einen Blick, wie viele Interessenten sich in welcher Phase befinden, und jede Phase kann eine Wahrscheinlichkeit tragen, aus der Customermates gewichtete Werte berechnet.
Mandatsverfolgung und Fallverwaltung
Sobald ein Mandant beauftragt hat, wird der Deal in Customermates zum Mandat. Verfolgen Sie jeden Fall von der Eröffnung über die aktive Bearbeitung bis zum Abschluss. Verknüpfen Sie mehrere Mandate desselben Mandanten über die Zeit, um eine vollständige Beziehungshistorie aufzubauen.
Nutzen Sie typisierte benutzerdefinierte Felder für juristisch relevante Daten:
- Rechtsgebiet (Zivilrecht, Strafrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht etc.) als Auswahlfeld
- Mandatstyp und Unterkategorie
- Zuständiger Anwalt und abrechnender Partner
- Gericht oder Zuständigkeit
- Gegnerischer Anwalt und Parteien
- Link zur Akte in Ihrer Kanzleisoftware
Fristen gehören weiterhin in den Fristenkalender Ihrer Kanzleisoftware. Customermates hat keine Fristenverwaltung und keine Erinnerungen; ein Datumsfeld auf dem Mandat ist nur eine Information, keine Fristenkontrolle.
Suche als Grundlage der Konfliktprüfung
Vor der Annahme jedes neuen Mandats müssen Kanzleien Interessenkonflikte ausschließen (eine berufsrechtliche Pflicht nach § 43a BRAO). Customermates unterstützt die Recherche dafür: Durchsuchen Sie Kontakte, Organisationen und Deals nach Namen von Gegenparteien, verbundenen Unternehmen oder früheren Vertretungen.
Das ist eine Suche, keine automatische Konfliktprüfung. Das Ergebnis ist nur so vollständig wie die erfasste Datenlage, und die Bewertung bleibt beim Anwalt.
Empfehlungsnetzwerk-Management
Empfehlungen sind die Lebensader der meisten Kanzleien. Customermates hilft Ihnen, jede Empfehlungsquelle festzuhalten und Ihr Netzwerk bewusst zu pflegen.
Markieren Sie Empfehlungsgeber über ein Auswahlfeld wie „Beziehungstyp“ und nutzen Sie weitere benutzerdefinierte Felder für:
- Empfehlende Person oder Kanzlei auf dem Mandat
- Datum der Empfehlung und Mandatstyp
- Wert des daraus entstandenen Mandats
- Wechselseitige Empfehlungen
Eine persönlich gespeicherte Ansicht, gruppiert nach Empfehlungsquelle, zeigt, welche Beziehungen Mandate bringen.
Mandantenkommunikation in einem einheitlichen Posteingang
Ab Pro bringt der einheitliche Posteingang E-Mail (Gmail, Outlook, IMAP), LinkedIn, WhatsApp, Instagram und Telegram in Customermates. Sie verknüpfen jedes Gespräch mit dem Mandanten und antworten im ursprünglichen Kanal, sodass Kollegen den Verlauf sehen, wenn ein Mandant wegen eines früheren Mandats schreibt. SMS und Telefonie gehören nicht zu den Kanälen, und in der selbst gehosteten Version gibt es keinen Posteingang.
Das ist besonders wichtig in Kanzleien, in denen mehrere Anwälte an verschiedenen Mandaten desselben Mandanten arbeiten. Niemand sollte sagen müssen: „Ich muss erst beim zuständigen Partner nachfragen.“
Abrechnungsintegration
Customermates ist keine Abrechnungssoftware und erstellt keine Rechnungen. Über die REST-API, Webhooks und n8n können Sie es mit Ihrem Abrechnungssystem verbinden. n8n betreiben Sie dabei separat und binden es über den Community-Node an. Mögliche Verbindungen:
- Ein Webhook meldet einen Phasenwechsel an Ihr Abrechnungs- oder Buchhaltungssystem
- Ein externer Workflow schreibt den Abrechnungsstatus aus der Buchhaltung in ein Feld auf dem Mandat
- Verbindungen zu Tools wie DATEV, lexoffice oder sevDesk, sofern diese eine geeignete Schnittstelle bieten; native Anbindungen gibt es nicht
Den Vorschussstatus können Sie als eigene Phase oder Auswahlfeld abbilden. Eine Fremdgeldverwaltung oder automatische Warnung ist das nicht.
Schlüsselfunktionen von Customermates für Kanzleien
Visuelle Pipeline-Verwaltung
Ihre Business-Development-Pipeline liegt auf einem Kanban-Board mit einer konfigurierbaren Phasenspalte. Anfragen, aktive Mandate und Geschäftsentwicklung trennen Sie über ein Auswahlfeld wie „Art“ und gespeicherte Ansichten. Per Drag-and-drop aktualisieren Sie die Phase, und Sie filtern oder gruppieren nach Rechtsgebiet, zuständigem Anwalt oder Mandatstyp.
Kontakt- und Unternehmensverwaltung
Kontaktmanagement für juristische Beziehungen. Speichern Sie Mandanten, Gegenparteien, Korrespondenzanwälte und mandatierte Kollegen, Empfehlungsquellen und Sachverständige, alle mit benutzerdefinierten Feldern, die auf Ihre Praxis zugeschnitten sind. Rollen und Berechtigungen gelten je Ressource und Aktion, nicht je Feld; den Lesezugriff können Sie auf zugewiesene Datensätze beschränken.
Workflow-Automatisierung mit n8n
Customermates hat keinen eigenen Automatisierungs-Baukasten. Automatisierung entsteht über Webhooks, REST und n8n, das Sie separat betreiben, und in der Cloud über Routinen:
- Ein Webhook meldet eine neue Anfrage an Ihren separat betriebenen n8n-Workflow, der eine Eingangsbestätigung aus Ihrem E-Mail-System verschickt
- Ein externer Workflow informiert den abrechnenden Partner, wenn ein Mandat die Phase wechselt
- In der Cloud führt eine Routine einen gespeicherten Auftrag nach Zeitplan aus, zum Beispiel: Jeden Montag listet der Assistent Mate Mandate, die seit 90 Tagen abgeschlossen sind, und entwirft Check-in-Nachrichten zur Prüfung. Starter enthält 1 Routine pro Nutzer, Pro 5.
Zeitgesteuerte Erinnerungen, Fristenkontrolle oder E-Mail-Sequenzen führt Customermates nicht aus.
KI-Agenten, die Ihr Kanzlei-CRM bedienen
Externe KI-Clients wie Claude oder ChatGPT verbinden sich über MCP mit 49 MCP-Tools, lesen und schreiben Ihr CRM und übernehmen die Dateneingabe, die Anwälte meiden: Mandate anlegen, Aufnahmephasen aktualisieren und Empfehlungsnotizen protokollieren. Den KI-Client wählen und bezahlen Sie selbst. Bitten Sie einen Agenten,
- Follow-up-E-Mails und Mandantenkommunikation zu entwerfen
- Muster in Ihrem Empfehlungsnetzwerk zu erkennen
- den Verlauf mit dem Mandanten vor Besprechungen zusammenzufassen
In der Cloud-Version ab Pro kann ein per MCP verbundener Client oder der integrierte Assistent Mate auch den einheitlichen Posteingang lesen und Antworten entwerfen. Nur Mate fragt verbindlich vor dem Senden oder Löschen nach Ihrer Bestätigung; bei einem externen Client entscheidet der Client selbst, ob er nachfragt. Prüfen Sie vor dem Einsatz, welche Mandantendaten an welchen KI-Anbieter gehen dürfen.
Reporting und Analysen
Nutzen Sie Dashboards und Berichte für das, was Sie erfassen:
- Anfragen und gewonnene Mandate nach Rechtsgebiet
- Mandate je Empfehlungsquelle
- Gewichteter Wert offener Anfragen aus den Phasenwahrscheinlichkeiten
- Business-Development-Aktivität pro Anwalt
Die Auswertungen beruhen auf Ihren gespeicherten Daten; Customermates erstellt keine Prognosen.
Datenschutz und Self-Hosting
Mandantenvertraulichkeit ist in der Rechtspraxis nicht verhandelbar. Deshalb die Fakten:
- Cloud-Version: In der Cloud-Version liegt die Datenbank in der AWS-Region Frankfurt; Hosting und weitere Unterauftragsverarbeiter, auch aus den USA, stehen in der Liste der Unterauftragsverarbeiter, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) liegt vor.
- Selbst hostbar: Wer den Speicherort vollständig selbst bestimmen will, betreibt den Open-Source-Kern mit Docker auf eigener Infrastruktur. Posteingang und Mate gibt es dort nicht; Betrieb, Backups und Updates liegen bei Ihnen.
- Open Source: Der Code ist einsehbar.
- Keine Zertifizierung: Customermates hat keine ISO-27001- oder vergleichbare Zertifizierung.
Ob der Einsatz mit Ihrer Verschwiegenheitspflicht nach § 43a BRAO und § 203 StGB vereinbar ist, prüft Ihre Kanzlei selbst. Customermates bescheinigt das nicht.
Customermates vs. kanzleispezifische CRM-Software
Viele Kanzleien stehen vor der Wahl zwischen kanzleispezifischen CRM-Tools und allgemeinen CRM-Systemen. So ordnet sich Customermates ein:
| Merkmal | Customermates | Kanzlei-CRMs | Allgemeine CRMs |
|---|---|---|---|
| Preis | Ab 12 €/Nutzer/Monat | Je nach Anbieter | Je nach Anbieter |
| Open Source | Ja | Je nach Anbieter | Je nach Anbieter |
| Self-Hosting | Ja | Je nach Anbieter | Je nach Anbieter |
| Datenhaltung | Cloud-Datenbank in Frankfurt, selbst hostbar | Je nach Anbieter | Je nach Anbieter |
| Benutzerdefinierte Felder | Typisierte Felder | Planabhängig | Planabhängig |
| Automatisierung | Webhooks, REST, n8n (separat), Routinen in der Cloud | Je nach Anbieter | Je nach Anbieter |
| KI-Agenten bedienen das CRM (MCP) | Ja (49 Tools) | Je nach Anbieter | Teilweise |
| Einheitlicher Posteingang (E-Mail, LinkedIn, WhatsApp, Instagram, Telegram) | Ab Pro | Je nach Anbieter | Je nach Anbieter |
| Fristen, Zeiterfassung, Abrechnung | Nein | Teilweise | Selten |
Customermates bietet Ihnen ein anpassbares Kanzlei-CRM mit offenem Code und offenen Schnittstellen. Wenn Sie Fristen, Akten und Abrechnung in einem Produkt brauchen, bleibt Kanzleisoftware die richtige Wahl.
Preise, die für Kanzleien funktionieren
CRM für Rechtsanwälte sollte nicht mehr kosten als Ihre Büroausstattung. Customermates hält es einfach:
- Starter (12 € pro Nutzer pro Monat): Kontakte, Organisationen, Mandate als Deals, Aufgaben, benutzerdefinierte Felder, Ansichten, REST, Webhooks und MCP-Zugang für KI-Clients (49 MCP-Tools)
- Pro (29 € pro Nutzer pro Monat): ergänzt den einheitlichen Posteingang (E-Mail, LinkedIn, WhatsApp, Instagram, Telegram) mit 1 verbundenen Konto pro Nutzer sowie eine nur lesende Kalenderansicht (Termine lassen sich nicht anlegen)
- Selbst hostbar: der Open-Source-Kern auf Ihren eigenen Servern, ohne Lizenzkosten, mit dem Funktionsumfang von Starter
- Open Source: Code einsehen, anpassen, erweitern
Abgerechnet wird monatlich. Für eine Kanzlei mit 10 Personen sind das 120 €/Monat in Starter, für einen Einzelanwalt 12 €/Monat. Keine Gebühren pro Mandat. Alle Tarife stehen auf der Preisseite.
Erste Schritte mit dem CRM für Ihre Kanzlei
Die Grundeinrichtung ist schnell erledigt; die Datenübernahme hängt von Ihren Altdaten ab:
- Konto erstellen unter customermates.com/auth/signup; eine Kreditkarte ist nicht nötig. Die ersten 7 Tage sind gratis.
- Kontakte übernehmen: Importieren Sie Mandanten, Empfehlungsgeber und Interessenten aus einer Excel-Arbeitsmappe (XLSX), jeweils einen Datensatztyp, oder legen Sie sie über REST oder einen per MCP verbundenen KI-Client an. Einen CSV-Import gibt es nicht.
- Phasen konfigurieren: Benennen Sie die Phasen so, dass sie zu Aufnahme und Mandatsbearbeitung Ihrer Kanzlei passen, und trennen Sie Aufnahme, aktive Mandate und Geschäftsentwicklung über ein Auswahlfeld.
- Benutzerdefinierte Felder anlegen: Rechtsgebiet, Mandatstyp, Empfehlungsquelle, abrechnender Partner, Aktenlink und andere kanzleispezifische Daten.
- Verbindungen einrichten: Webhooks und REST für Ihre Kanzleisoftware, in der Cloud eine Routine für den wöchentlichen Überblick.
- Team einladen: Anwälte, Referendare, Fachangestellte und Mitarbeiter mit Rollen, die je Datensatztyp festlegen, wer anlegen, lesen, bearbeiten oder löschen darf; den Lesezugriff können Sie auf zugewiesene Datensätze beschränken.
Ihre Daten bleiben zugänglich: XLSX-Export je Datensatztyp und Ansicht, REST für Integrationen, und der Open-Source-Kern lässt sich selbst betreiben.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein CRM für Kanzleien?
Ein CRM (Customer Relationship Management) für Kanzleien ist Software, die Rechtsanwaltskanzleien bei der Verwaltung von Mandantenbeziehungen, der Nachverfolgung von Empfehlungsquellen, der Mandantenaufnahme und der systematischen Geschäftsentwicklung unterstützt. Ein Kanzlei-CRM wird auf juristische Abläufe zugeschnitten, etwa Aufnahmephasen, Mandatsverfolgung und die Einteilung nach Rechtsgebieten.
Brauchen kleine Kanzleien ein CRM?
Oft ja. Kleine Kanzleien und Einzelanwälte haben selten Verwaltungspersonal, das Anfragen und Empfehlungen im Blick behält. Ein CRM für Anwälte zeigt, welche Anfrage noch offen ist, woher Mandate kommen und welche ehemaligen Mandanten Sie lange nicht kontaktiert haben.
Wie unterscheidet sich ein Kanzlei-CRM von Kanzleisoftware?
Klassische Kanzleisoftware konzentriert sich auf die Arbeit nach der Mandatsannahme: Aktenführung, Fristenkalender, Zeiterfassung und Abrechnung. Ein CRM für Kanzleien fokussiert sich auf das, was vor und neben dem Mandat passiert: Anfragen, Mandantenaufnahme, Beziehungsmanagement, Empfehlungen und Geschäftsentwicklung. Viele Kanzleien nutzen beides. Customermates hat keine nativen Anbindungen an Kanzleisoftware; Verbindungen entstehen über REST, Webhooks oder n8n, sofern die Kanzleisoftware eine Schnittstelle bietet.
Kann Customermates Konfliktprüfungen durchführen?
Nicht automatisch. Customermates bündelt Mandanten-, Unternehmens- und Mandatsdaten in einem durchsuchbaren System. Bei einem möglichen Konflikt durchsuchen Sie Kontakte, Organisationen und Deals nach Gegenparteien oder verbundenen Unternehmen. Die Suche ist so vollständig wie Ihre Daten, und die Bewertung bleibt beim Anwalt.
Wie steht Customermates zur DSGVO bei juristischen Daten?
Ob der Einsatz DSGVO-konform ist, hängt davon ab, wie Ihre Kanzlei als Verantwortliche das Werkzeug nutzt. Customermates stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereit und legt seine Unterauftragsverarbeiter offen, darunter US-Anbieter mit Standardvertragsklauseln. In der Cloud-Version liegt die Datenbank in der AWS-Region Frankfurt. Eine Zertifizierung besitzt Customermates nicht. Wer den Speicherort vollständig selbst bestimmen will, betreibt den Open-Source-Kern selbst. Ob das für Daten unter Berufsgeheimnis ausreicht, bewertet Ihre Kanzlei.
Wie vergleicht sich Customermates mit anderen CRM-Systemen für Kanzleien?
Spezialisierte Kanzlei-CRMs bieten oft juristische Fachfunktionen, die Customermates nicht hat, etwa Fristen oder Aktenbezug. Customermates startet bei 12 €/Nutzer/Monat für das Kern-CRM mit MCP-Zugang für KI-Clients, den einheitlichen Posteingang (E-Mail, LinkedIn, WhatsApp, Instagram, Telegram) gibt es ab Pro für 29 €/Nutzer/Monat. Es ist Open Source und selbst hostbar. Wenn Ihre Kanzlei offene Schnittstellen, transparente Preise und Kontrolle über den Betrieb schätzt, lohnt sich ein genauer Blick.
Kann ich Customermates mit meiner Abrechnungssoftware integrieren?
Über Schnittstellen, ja; native Anbindungen gibt es nicht. Customermates bietet eine REST-API und Webhooks, und n8n können Sie separat betreiben und über den Community-Node anbinden. So lassen sich Mandatsdaten an DATEV, lexoffice, sevDesk oder andere Tools übergeben, sofern diese eine Schnittstelle bieten. Rechnungen, Zeiterfassung und Fremdgeldverwaltung bleiben in Ihrer Abrechnungssoftware.
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