Excel CRM Vorlage: Kundenliste und Pipeline in Excel aufbauen
Eine gut gebaute Excel-Tabelle trägt ein kleines Team erstaunlich weit. Diese Anleitung zeigt Spalte für Spalte, wie Sie eine Excel CRM Vorlage mit Kontakten, Firmen, Deals und Dashboard aufbauen, und wie Sie sie so anlegen, dass der spätere Umzug in ein CRM ohne Nacharbeit gelingt.

von Benjamin WagnerEine gut gebaute Excel-Tabelle trägt ein kleines Team erstaunlich weit. Diese Anleitung zeigt Spalte für Spalte, wie Sie eine Excel CRM Vorlage mit Kontakten, Firmen, Deals und Dashboard aufbauen, und wie Sie sie so anlegen, dass der spätere Umzug in ein CRM ohne Nacharbeit gelingt.
Microsoft Excel gehört nach wie vor zu den meistgenutzten Werkzeugen für die Verwaltung von Kundenbeziehungen, insbesondere bei kleinen Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern. Bevor es dedizierte CRM-Plattformen gab, gab es Tabellenkalkulationen. Und für viele Teams ist eine gut strukturierte Excel CRM Vorlage heute noch ein vollkommen tragfähiger Startpunkt.
Dieser Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch den Aufbau einer Excel CRM Vorlage in fünf Arbeitsblättern, erklärt die Formeln und bedingten Formatierungen, die sie funktional machen, beleuchtet die echten Grenzen eines Tabellen-CRMs, vergleicht Excel mit dedizierter CRM-Software in einer Gegenüberstellung und hilft Ihnen bei der Migration, wenn Sie herausgewachsen sind.
Warum mit einer Excel CRM Vorlage starten?
Excel CRM Vorlagen sind aus guten Gründen beliebt:
- Keine Kosten: Wenn Sie bereits Microsoft 365 nutzen, fallen keine zusätzlichen Ausgaben an
- Vertraute Oberfläche: Die meisten Berufstätigen können bereits mit Excel umgehen
- Volle Kontrolle: Sie gestalten Struktur, Felder und Layout passend zu Ihrem Vertriebsprozess
- Sofortiger Start: Keine Software-Evaluation, keine Vendor-Gespräche, kein Onboarding
- Portable Daten: Ihre Daten liegen in einer Datei, die Ihnen gehört und die Sie überallhin mitnehmen können
- Keine Lernkurve: Anders als bei einer neuen CRM-Plattform gibt es nichts Neues zu lernen
Für Unternehmen mit weniger als 100 bis 200 Kontakten und ein bis zwei Personen, die Kundenbeziehungen verwalten, ist eine kostenlose Excel CRM Vorlage ein ernstzunehmendes Werkzeug und kein bloßer Lückenfüller. Der Schlüssel liegt darin, sie von Anfang an richtig zu strukturieren, damit Ihre Daten sauber genug für eine spätere Migration bleiben.
Schritt für Schritt: Excel CRM Vorlage in 5 Arbeitsblättern aufbauen
Blatt 1: Kontakte
Das Kontaktblatt ist Ihre zentrale Datenbank. Jede Person, mit der Ihr Unternehmen interagiert, erhält hier eine Zeile.
| Spalte | Feldname | Datentyp | Validierung |
|---|---|---|---|
| A | Kontakt-ID | Zahl | Auto-Inkrement: =WENN(B2="";"";ZEILE()-1) |
| B | Vorname | Text | Pflichtfeld |
| C | Nachname | Text | Pflichtfeld |
| D | Text | Benutzerdefinierte Prüfung auf @-Zeichen | |
| E | Telefon | Text | - |
| F | Firma | Text | - |
| G | Position | Text | - |
| H | Kontakttyp | Dropdown | Lead, Kunde, Partner, Lieferant |
| I | Quelle | Dropdown | Website, Empfehlung, Messe, LinkedIn, Kaltakquise, Sonstige |
| J | Status | Dropdown | Neu, Kontaktiert, Qualifiziert, Kunde, Inaktiv, Verloren |
| K | Zuständig | Dropdown | Ihre Teammitglieder |
| L | Erstellt am | Datum | Keine Zukunftsdaten |
| M | Letzter Kontakt | Datum | - |
| N | Nächster Follow-up | Datum | - |
| O | Notizen | Text | - |
Einrichtungsschritte:
- Erstellen Sie die Kopfzeile in Zeile 1, formatieren Sie sie fett mit Hintergrundfarbe
- Fixieren Sie die oberste Zeile: Ansicht > Fenster fixieren > Oberste Zeile fixieren
- Richten Sie Datenvalidierung für Dropdown-Felder ein: Daten > Datenüberprüfung > Liste
- Bedingte Formatierung für die Follow-up-Spalte: Rot für überfällig (Datum vor HEUTE()), Gelb für die nächsten 3 Tage, Grün für weiter in der Zukunft
- Formatieren Sie den Bereich als Excel-Tabelle (Strg+T) für automatische Filter und Erweiterbarkeit
- Passen Sie die Spaltenbreiten an, damit alle Inhalte ohne horizontales Scrollen sichtbar sind
Blatt 2: Firmen
Trennen Sie Firmeninformationen von Kontakten, um Redundanzen zu vermeiden. Verknüpfen Sie Kontakte über die Firma-Spalte mit Firmen.
| Spalte | Feldname | Datentyp | Validierung |
|---|---|---|---|
| A | Firmen-ID | Zahl | Auto-Inkrement |
| B | Firmenname | Text | Pflichtfeld |
| C | Branche | Dropdown | Ihre relevanten Branchen |
| D | Website | Text | URL-Format |
| E | Straße | Text | - |
| F | PLZ | Text | - |
| G | Ort | Text | - |
| H | Land | Dropdown | Länderliste |
| I | Größe | Dropdown | 1-10, 11-50, 51-200, 201-1000, 1000+ |
| J | Jahresumsatz | Dropdown | Umsatzbereiche |
| K | Zuständig | Dropdown | Ihre Teammitglieder |
| L | Erstellt am | Datum | - |
| M | Notizen | Text | - |
Tipp: Standardisieren Sie Firmennamen konsequent. Entscheiden Sie sich für „GmbH" oder „GmbH." und bleiben Sie dabei. Inkonsistente Namen lassen SVERWEIS und ZÄHLENWENN scheitern.
Blatt 3: Deals und Pipeline
Das Deal-Blatt verfolgt Ihre Verkaufschancen durch die einzelnen Phasen.
| Spalte | Feldname | Datentyp | Validierung |
|---|---|---|---|
| A | Deal-ID | Zahl | Auto-Inkrement |
| B | Deal-Name | Text | Pflichtfeld |
| C | Firma | Text | Referenz auf Firmenblatt |
| D | Kontakt | Text | Referenz auf Kontaktblatt |
| E | Dealwert | Währung | Zahl größer 0 |
| F | Phase | Dropdown | Akquise, Qualifiziert, Termin vereinbart, Angebot versendet, Verhandlung, Gewonnen, Verloren |
| G | Wahrscheinlichkeit | Prozent | 0 bis 100 Prozent |
| H | Gewichteter Wert | Formel | =WENN(E2="";"";E2*G2) |
| I | Erstellt am | Datum | - |
| J | Erwarteter Abschluss | Datum | - |
| K | Tatsächlicher Abschluss | Datum | - |
| L | Zuständig | Dropdown | Ihre Teammitglieder |
| M | Status | Dropdown | Offen, Gewonnen, Verloren |
| N | Verlustgrund | Dropdown | Preis, Wettbewerb, Timing, Kein Bedarf, Sonstige |
| O | Notizen | Text | - |
Nutzen Sie bedingte Formatierung, um die Phase-Spalte farblich zu codieren. Jede Pipeline-Phase erhält eine eigene Farbe. So scannen Sie die Pipeline deutlich schneller.
Blatt 4: Aktivitäten und Interaktionen
Protokollieren Sie jeden Kontaktpunkt mit Kunden und Firmen. Dieses Blatt wird von den meisten ausgelassen, ist aber das wertvollste für Follow-up-Disziplin.
| Spalte | Feldname | Datentyp | Validierung |
|---|---|---|---|
| A | Aktivitäts-ID | Zahl | Auto-Inkrement |
| B | Datum | Datum | Pflichtfeld |
| C | Kontakt | Text | Referenz auf Kontaktblatt |
| D | Firma | Text | Referenz auf Firmenblatt |
| E | Art | Dropdown | Anruf, E-Mail, Meeting, Aufgabe, Notiz |
| F | Betreff | Text | Pflichtfeld |
| G | Details | Text | - |
| H | Ergebnis | Dropdown | Erfolgreich, Kein Erreichen, Vertagt, Erledigt |
| I | Nächster Schritt | Text | - |
| J | Fällig am | Datum | - |
| K | Follow-up erledigt | Dropdown | Ja, Nein |
| L | Zuständig | Dropdown | Ihre Teammitglieder |
Bedingte Formatierung: Markieren Sie Zeilen, in denen das Fälligkeitsdatum vor HEUTE() liegt und Follow-up erledigt auf Nein steht. So entsteht eine einfache aber effektive Überfällig-Liste.
Blatt 5: Dashboard
Das Dashboard-Blatt fasst Ihre CRM-Daten mit Formeln und Diagrammen zusammen. Keine VBA-Makros erforderlich.
Wichtige Formeln:
Gesamtanzahl Kontakte:
=ANZAHL2(Kontakte!B2:B10000)Aktive Deals:
=ZÄHLENWENN(Deals!M2:M10000;"Offen")Gesamter Pipeline-Wert:
=SUMMEWENN(Deals!M2:M10000;"Offen";Deals!E2:E10000)Gewichteter Pipeline-Wert:
=SUMMENPRODUKT((Deals!M2:M10000="Offen")*(Deals!E2:E10000)*(Deals!G2:G10000))Gewonnene Deals (aktueller Monat):
=ZÄHLENWENNS(Deals!M2:M10000;"Gewonnen";Deals!K2:K10000;">="&DATUM(JAHR(HEUTE());MONAT(HEUTE());1);Deals!K2:K10000;"<="&MONATSENDE(HEUTE();0))Gewinnrate:
=ZÄHLENWENN(Deals!M2:M10000;"Gewonnen")/(ZÄHLENWENN(Deals!M2:M10000;"Gewonnen")+ZÄHLENWENN(Deals!M2:M10000;"Verloren"))Pipeline nach Phase (Hilfstabelle für ein Balkendiagramm):
Erstellen Sie eine kleine Tabelle mit jeder Phase, einer ZÄHLENWENN-Formel für die Anzahl und einer SUMMEWENN-Formel für den Gesamtwert. Markieren Sie diese Tabelle und fügen Sie ein Balkendiagramm ein (Einfügen > Diagramm > Balken). So erhalten Sie eine visuelle Pipeline-Übersicht ohne Zusatz-Tools.
Optional: Pivot-Tabellen für tiefere Analysen
Pivot-Tabellen sind das mächtigste Analysewerkzeug in Excel und funktionieren hervorragend mit einer strukturierten CRM-Vorlage:
- Pipeline nach Phase: Wählen Sie die Deal-Daten, fügen Sie eine PivotTable ein, platzieren Sie Phase in Zeilen und Dealwert in Werte (Summe)
- Deals nach Zuständigem: Zuständig in Zeilen, Phase in Spalten, Dealwert in Werte
- Kontakte nach Quelle: Quelle in Zeilen, Kontakt-ID in Werte (Anzahl)
- Monatlicher Aktivitätstrend: Datum (gruppiert nach Monat) in Zeilen, Art in Spalten, Aktivitäts-ID in Werte (Anzahl)
7 Best Practices für Ihr Excel-CRM
-
Eine Zeile pro Datensatz: Niemals Zellen verbinden oder Daten verschachteln. Eine Zeile pro Kontakt, eine Zeile pro Deal, eine Zeile pro Aktivität. Das ist die Grundlage für alle Formeln und Filter.
-
Dropdowns überall einsetzen: Jedes Feld mit einer endlichen Menge an Werten sollte eine Datenvalidierung mit Dropdown-Liste verwenden. Das verhindert Tippfehler und macht ZÄHLENWENN- und SUMMEWENN-Formeln zuverlässig.
-
Namensgebung konsistent halten: Firmennamen, Statuswerte und Phasenbezeichnungen müssen jedes Mal identisch geschrieben werden. Eine einzige Inkonsistenz bricht SVERWEIS-Formeln.
-
Wöchentlich sichern: Excel-Dateien sind anfällig für versehentliches Löschen und Korruption. Speichern Sie jede Woche eine datierte Kopie an einem zweiten Ort (lokal plus Cloud).
-
VBA-Makros nur bei Bedarf: Makros können repetitive Aufgaben automatisieren, machen die Datei aber größer, langsamer und schwerer zu debuggen. Setzen Sie sie nur ein, wenn der Nutzen die Komplexität eindeutig rechtfertigt.
-
Bedingte Formatierung sparsam einsetzen: Heben Sie überfällige Follow-ups und hochwertige Deals hervor. Färben Sie nicht manuell jede zweite Zeile. Bei mehr als 100 Zeilen wird das unübersichtlich und schwer pflegbar.
-
Datumsformate einheitlich halten: Verwenden Sie ein einziges Datumsformat über alle Blätter hinweg. Gemischte Formate verursachen Sortierfehler und fehlerhafte Datumsberechnungen.
XLSX, XLS oder CSV: Welches Format für die CRM-Vorlage?
Wer nach "CRM xls" sucht, meint meist einfach eine Excel-Datei. Der Unterschied ist trotzdem wichtig:
.xlsxist das aktuelle Excel-Format seit Excel 2007. Es speichert mehrere Blätter, Dropdowns, Formeln und Formatierungen und wird von Google Tabellen, LibreOffice und den meisten CRM-Importen gelesen. Nehmen Sie dieses Format..xlsist das alte Format bis Excel 2003. Es ist auf 65.536 Zeilen begrenzt und wird von vielen Programmen nur noch eingeschränkt unterstützt. Speichern Sie alte Dateien einmal mit "Speichern unter" als.xlsx..csvist reiner Text ohne Blätter, Formeln und Formatierung. Beim Öffnen in Excel gehen Umlaute und führende Nullen in Postleitzahlen oft verloren. Für den Austausch mit manchen Systemen nötig, als Arbeitsdatei ungeeignet.
So bauen Sie die Vorlage, damit der CRM-Import später klappt
Die meisten Teams ziehen irgendwann in ein CRM um. Mit ein paar Regeln von Anfang an wird daraus ein Import in wenigen Minuten statt einer Woche Datenputz:
- Ein Blatt pro Datensatztyp. Kontakte, Firmen und Deals gehören in getrennte Blätter, weil CRMs sie getrennt importieren.
- Vor- und Nachname in eigenen Spalten. Viele CRMs, auch Customermates, verlangen beide Felder für einen neuen Kontakt.
- Firmennamen exakt gleich schreiben. Beim Import verknüpft das CRM einen Kontakt über den Namen mit seiner Firma. "Müller GmbH" und "Müller GmbH & Co. KG" sind zwei verschiedene Firmen.
- Keine verbundenen Zellen, keine Zwischensummen im Datenbereich. Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, darunter folgt eine Zeile pro Datensatz.
- Statuswerte als feste Liste. Legen Sie Phasen wie "Neu", "Angebot", "Verhandlung", "Gewonnen" per Dropdown an. Diese Werte werden im CRM zu Auswahlfeldern.
- Datum als echtes Datum. Keine Texte wie "Anfang März". Prüfen Sie, dass Excel die Spalte als Datum erkennt.
- Eine ID-Spalte pro Blatt. Sie hilft beim Abgleich, wenn Sie Daten nach dem Import noch einmal aktualisieren.
Die 8 Grenzen eines Excel-CRMs
Ein Tabellen-CRM funktioniert innerhalb klarer Grenzen. Diese werden mit wachsendem Team schmerzhaft:
- Mehrere Personen gleichzeitig. Selbst mit OneDrive oder SharePoint entstehen beim gleichzeitigen Bearbeiten Konflikte und Kopien.
- Keine Erinnerungen. Excel meldet sich nicht, wenn ein Follow-up fällig ist. Sie müssen daran denken, die Datei zu öffnen und zu filtern.
- Verknüpfungen sind fragil. SVERWEIS und XVERWEIS verbinden Blätter, brechen aber bei jedem Tippfehler.
- Kaum mobil nutzbar. Eine Tabelle mit 15 Spalten auf dem Smartphone zu pflegen, macht niemand gern.
- Keine Rechte pro Person. Wer die Datei öffnen kann, sieht und ändert alles.
- Langsam bei großen Datenmengen. Mit vielen Formeln wird die Datei ab einigen tausend Zeilen spürbar träge.
- Keine Verbindung zum Postfach. E-Mails, LinkedIn- oder WhatsApp-Nachrichten landen nicht automatisch beim Kontakt.
- Datenschutz ist Handarbeit. Auskunftsanfragen und Löschungen bedeuten Suchen in mehreren Blättern und Dateikopien. Welche Kopien im Umlauf sind, weiß oft niemand.
Excel CRM Vorlage vs. CRM-Software
| Funktion | Excel CRM Vorlage | CRM-Software (Beispiel Customermates) |
|---|---|---|
| Kosten | In Microsoft 365 enthalten | Ab 12 € pro Nutzer und Monat |
| Einrichtung | 1 bis 2 Stunden | Pipeline anlegen und Excel-Liste importieren |
| Mehrere Personen | Konfliktanfällig | Gleichzeitiger Zugriff |
| Rechte | Nur auf Dateiebene | Pro Rolle, Datensatztyp und Aktion |
| Firma, Kontakt, Deal verknüpfen | SVERWEIS | Verknüpfte Datensätze |
| Pipeline | Manuelle Diagramme | Board mit Phasen und gewichteten Werten |
| Nachrichten beim Kontakt | Keine | E-Mail, LinkedIn, WhatsApp, Instagram, Telegram ab Pro |
| Änderungsprotokoll | Keines | Audit-Log |
| Schnittstellen | Keine | REST-API, Webhooks, MCP |
| Zurück nach Excel | Ist schon Excel | Export als .xlsx |
Wann Sie von Excel auf ein CRM umsteigen sollten
Der Umstieg lohnt sich, wenn mindestens drei dieser Punkte zutreffen:
- Mehr als zwei Personen arbeiten regelmäßig mit der Kundenliste
- Sie haben mehr als 200 Kontakte und 30 offene Deals
- Follow-ups gehen unter, weil niemand an die Datei denkt
- Zwei Kollegen haben denselben Kunden angerufen, ohne es zu wissen
- Sie pflegen die Datei mehr als 30 Minuten am Tag
- Anfragen kommen über LinkedIn oder WhatsApp und landen nie in der Tabelle
- Ihr Datenschutzbeauftragter fragt, wer Zugriff auf die Kundendaten hat
Von der Excel-Vorlage ins CRM: Schritt für Schritt
Am Beispiel von Customermates, das Excel-Dateien direkt importiert:
- Daten bereinigen. Duplikate entfernen (Daten > Duplikate entfernen), Firmennamen vereinheitlichen, leere Zeilen löschen.
- Als
.xlsxspeichern. Eine Datei pro Datensatztyp ist am übersichtlichsten. Der Import liest das erste Blatt und bis zu 10.000 Zeilen pro Datei. - Eigene Felder anlegen. Für jede Spalte ohne Standardfeld, etwa "Quelle" oder "Region", legen Sie in Customermates ein eigenes Feld an. Dropdown-Spalten werden zu Auswahlfeldern.
- In der richtigen Reihenfolge importieren. Erst Firmen, dann Kontakte, dann Deals. So findet der Import die Firma zu jedem Kontakt über den Namen.
- Spalten zuordnen. Der Import-Assistent zeigt Ihre Spalten und lässt Sie jede einem Feld zuordnen. E-Mail-Adresse oder WhatsApp-Nummer ordnen Sie den Kanälen des Kontakts zu.
- Fehler prüfen. Der Assistent prüft jede Zeile vorab. Zeilen mit Problemen können Sie überspringen, korrigieren und später nachladen.
- Stichprobe machen. Prüfen Sie 20 bis 30 Datensätze: Stimmt die Firma, der Dealwert, die Phase, das Datum?
Die genauen Regeln stehen in der Dokumentation zu Import und Export. Aktivitäten aus Blatt 4 übertragen Sie am besten als Notizen oder lassen die alte Datei als Archiv liegen.
Warum Customermates nach der Excel-Vorlage passt
- Direkter Excel-Import und -Export. Ihre Tabelle ist der Startpunkt, und Sie kommen jederzeit als
.xlsxwieder heraus. - Das CRM ist in jedem Plan gleich. Kontakte, Firmen, Deals, Aufgaben, eigene Felder und Dashboards ab 12 € pro Nutzer und Monat, monatlich kündbar.
- Nachrichten am Kontakt. Ab Pro landen E-Mail, LinkedIn, WhatsApp, Instagram und Telegram im CRM.
- Open Source. Sie können den Code prüfen und Customermates selbst betreiben.
- Datenbank in Frankfurt. Die Cloud-Version speichert in der AWS-Region Frankfurt, eingesetzte Dienstleister stehen in der Liste der Unterauftragsverarbeiter.
Mehr zur Kontaktverwaltung im CRM lesen Sie auf der Seite Kontaktverwaltung Software.
Häufig gestellte Fragen
Reicht Excel als CRM für kleine Unternehmen?
Für ein bis zwei Personen mit weniger als 200 Kontakten ja. Sobald mehrere Personen gleichzeitig arbeiten, Follow-ups untergehen oder Anfragen über mehrere Kanäle kommen, lohnt sich ein CRM.
Gibt es eine kostenlose Excel CRM Vorlage?
Im Netz finden Sie viele Vorlagen, die meisten sind aber generisch. Mit der Fünf-Blatt-Struktur aus dieser Anleitung bauen Sie in ein bis zwei Stunden eine Vorlage, die zu Ihrem Vertrieb passt und sich später sauber in ein CRM importieren lässt.
Soll ich die CRM-Vorlage als XLS, XLSX oder CSV speichern?
Als .xlsx. Das Format speichert mehrere Blätter, Dropdowns und Formeln und wird von den meisten CRM-Importen gelesen. Das alte .xls ist auf 65.536 Zeilen begrenzt, CSV verliert Blätter und Formatierung.
Wie viele Kontakte verträgt ein Excel-CRM?
Technisch über eine Million Zeilen. Mit Formeln, bedingter Formatierung und Pivot-Tabellen wird die Datei aber schon ab einigen tausend Zeilen langsam. Für den Alltag sind 500 bis 1.000 Kontakte eine realistische Obergrenze.
Wie übertrage ich meine Excel-Vorlage in ein CRM?
Daten bereinigen, als .xlsx speichern, eigene Felder anlegen und in der Reihenfolge Firmen, Kontakte, Deals importieren. Customermates liest Excel-Dateien mit bis zu 10.000 Zeilen und lässt Sie jede Spalte einem Feld zuordnen.
Ist Google Tabellen besser als Excel für ein CRM?
Google Tabellen ist bei der Zusammenarbeit im Browser angenehmer, hat als CRM aber dieselben Grenzen. Mehr dazu im Google Sheets CRM Ratgeber und in Spreadsheet CRM.
Fazit
Eine Excel CRM Vorlage ist ein guter Start. Sie zwingt Sie, festzulegen, welche Daten Sie brauchen und welche Phasen Ihr Vertrieb hat. Bauen Sie die Datei von Anfang an importfähig: ein Blatt pro Typ, eine Zeile pro Datensatz, einheitliche Firmennamen, .xlsx. Dann ist der Umstieg ins CRM ein Import und kein Projekt. Customermates können Sie 7 Tage ohne Kreditkarte testen und Ihre Liste direkt importieren.
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