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Outlook und CRM verbinden: drei Wege der Integration und welcher zu Ihrem Team passt

Was ein Outlook-Add-in leistet und was die serverseitige Synchronisierung, was HubSpot, Microsoft Dynamics 365, Salesforce und Pipedrive für Outlook anbieten, warum das neue Outlook für Windows wichtig ist und wie Sie eine Integration vor dem Einsatz prüfen.

Benjamin WagnerBenjamin Wagnervon Benjamin Wagner
Outlook CRM IntegrationMicrosoft 365 CRMCRM-Vergleich

Eine Outlook-CRM-Integration erledigt eine von zwei Aufgaben, gute Integrationen erledigen beide. Sie zeigt in Outlook neben der geöffneten E-Mail den passenden Kontakt und seine Deals. Und sie überträgt E-Mails und Termine aus Ihrem Microsoft-365-Postfach an den richtigen Kontakt im CRM. Die erste Aufgabe übernimmt ein Outlook-Add-in, die zweite läuft auf den Servern des CRM-Anbieters, ob Outlook geöffnet ist oder nicht.

Entscheidend ist also, wo Ihr Team arbeiten will. Wer Outlook beim Arbeiten kaum verlässt, braucht ein CRM mit gutem Add-in und serverseitiger Synchronisierung. Wer E-Mails lieber direkt am Deal beantwortet, neben LinkedIn- oder WhatsApp-Nachrichten, braucht ein CRM, das das Postfach selbst einbindet. Eine technische Prüfung betrifft alle: Das neue Outlook für Windows führt nur Web-Add-ins aus. Ältere COM- oder VSTO-Plug-ins funktionieren dort nicht mehr.

Dieser Leitfaden stammt von Customermates. Customermates, ein KI-CRM, geht den dritten Weg: Es hat kein Outlook-Add-in und holt Outlook-Mails stattdessen in den eigenen Posteingang. Die Angaben zu anderen Anbietern haben wir am 8. Oktober 2026 auf deren eigenen Seiten geprüft, die Links stehen am Ende.

Auf einen Blick

Add-in
Ein Bereich in Outlook, um Datensätze nachzuschlagen, eine E-Mail zu protokollieren oder einen Kontakt anzulegen. Sinnvoll, wenn das Team Outlook nie verlässt.
Serverseitige Synchronisierung
E-Mails und Termine landen im Hintergrund im CRM. Nur so bleiben Kontakte vollständig, auch wenn niemand auf „Protokollieren“ klickt.
Postfach im CRM
Sie lesen und beantworten Outlook-Mails im CRM. Es gibt kein Add-in zu installieren oder zu pflegen, dafür arbeiten Sie an einem anderen Ort.
Neues Outlook
Microsoft unterstützt COM- und VSTO-Add-ins im neuen Outlook für Windows nicht. Fragen Sie jeden Anbieter, ob sein Add-in ein Web-Add-in ist.
Kontakte und Kalender
Ob Kontakte und Kalender in beide Richtungen synchronisiert werden, unterscheidet sich zwischen CRMs stärker als das Protokollieren von E-Mails.

Drei Arten, Outlook und CRM zu verbinden

ArtWas sie leistetWo Sie arbeitenVor dem Kauf prüfen
Add-in in OutlookZeigt neben einer E-Mail den passenden Kontakt, Deals und Verlauf; protokolliert E-Mail oder Termin per Klick im CRMOutlookLäuft es in allen Ihren Outlook-Versionen (klassisch und neu unter Windows, Mac, Web, mobil)? Unterstützt es freigegebene Postfächer, falls Sie welche nutzen?
Serverseitige SynchronisierungVerbindet das Postfach über Exchange oder Microsoft 365 mit dem CRM und überträgt gesendete und empfangene Mails, oft auch TermineOutlook, das CRM füllt sich nebenbeiWelche Ordner werden synchronisiert, wie schnell, was passiert mit privaten Mails, laufen Kontakte und Kalender in beide Richtungen?
Postfach im CRMImportiert das Postfach in den Posteingang des CRM, wo Sie lesen, antworten und ablegenIm CRMKönnen Sie Outlook parallel weiter nutzen? Werden Antworten von Ihrer eigenen Adresse versendet? Was passiert mit dem Kalender?

Die meisten CRMs in der folgenden Tabelle kombinieren die ersten beiden: ein Add-in zum Nachschlagen und die Synchronisierung für vollständige Daten. Die dritte Art passt zu Teams, deren Kundengespräche über E-Mail und Messenger verteilt sind, weil das CRM dann alles in einer Liste zeigt.

Was die gängigen CRMs für Outlook bieten

CRMIn OutlookSynchronisierung ins CRMGut zu wissen
HubSpotAdd-in „HubSpot Sales Office 365“, um E-Mails zu verfolgen und zu protokollieren und HubSpot-Vertriebstools im Posteingang zu nutzenFür das Add-in muss Ihr Postfach mit HubSpot verbunden seinHubSpot nennt das Add-in für alle Produkte und Tarife. Der Hilfeartikel listet das klassische und neue Outlook für Windows, das klassische und neue Outlook für Mac sowie Outlook im Web
Microsoft Dynamics 365 SalesDynamics 365 App für Outlook auf Desktop, Web und Mobilgerät: E-Mails, Besprechungen und Termine mit Firma, Verkaufschance oder Fall verknüpfenDie serverseitige Synchronisierung läuft etwa alle 15 Minuten im Hintergrund; Kontakte lassen sich zwischen Exchange und Dynamics 365 synchronisierenNicht unterstützt für freigegebene Postfächer in Microsoft 365. Sales Professional steht auf der US-Preisseite mit 65 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung
SalesforceDie Outlook-Integration, ein Seitenbereich in OutlookEinstein Activity Capture für E-Mails und TermineSalesforce for Outlook, das ältere Desktop-Produkt, wird eingestellt; Salesforce empfiehlt stattdessen die Outlook-Integration und Einstein Activity Capture
PipedrivePipedrive for Outlook, eine Marketplace-App von Baymats AB für Desktop und Web; 7 Tage kostenlos, danach ein eigenes AboE-Mail-Synchronisierung ab Growth mit Office 365 / Outlook, Exchange (EWS) und IMAP; verknüpft Konversationen mit Deals, Leads oder ProjektenDie E-Mail-Synchronisierung meldet auch Öffnungen. Das Add-in ist ein Drittanbieterprodukt
CustomermatesKein Add-inOutlook-Postfach im Posteingang des CRM ab Pro in Customermates Cloud; Kalender nur lesendKeine Synchronisierung der Outlook-Kontakte, keine Termine schreiben. Details unten

Preise ändern sich; den Preis für Dynamics 365 haben wir am 8. Oktober 2026 auf Microsofts Preisseite geprüft.

Die Prüfung für das neue Outlook für Windows

Microsofts Entwicklerdokumentation ist eindeutig: VSTO- und COM-Add-ins werden im neuen Outlook für Windows nicht unterstützt, Anbieter müssen auf ein Outlook-Web-Add-in umstellen. Das klassische Outlook für Windows führt sie weiterhin aus. Wechselt jemand zum neuen Client, installiert Outlook vorhandene Web-Gegenstücke bisheriger COM-Add-ins.

Zwei Details auf derselben Seite sind für die CRM-Auswahl wichtig. CRM- und Tracking-Dienste nennt Microsoft als unterstütztes Szenario für Web-Add-ins. Die bidirektionale Synchronisierung von E-Mail-Elementen gilt dagegen nur als teilweise unterstützt. Außerdem braucht der neue Client derzeit ein Geschäfts- oder Schulkonto von Microsoft 365 mit Exchange Online; lokale, hybride und souveräne Exchange-Konten werden noch nicht unterstützt.

Praktisch heißt das: Wenn Ihr Team auf das neue Outlook umsteigt, fragen Sie jeden Anbieter nach einem Web-Add-in und testen Sie es im neuen Client vor der Umstellung. Serverseitige Synchronisierung und ein Postfach im CRM hängen gar nicht vom Outlook-Client ab.

Welcher Weg passt

Ihre SituationDarauf achten
Das Team arbeitet den ganzen Tag in Outlook und will kein zweites FensterEin Add-in, das in allen Ihren Outlook-Versionen läuft, plus serverseitige Synchronisierung
Sie nutzen Microsoft 365 mit eigener IT, Teams und DataverseDynamics 365 Sales; das ist Microsofts eigenes CRM, und seine App für Outlook baut auf der serverseitigen Synchronisierung auf
Outlook-Kontakte und CRM-Kontakte sollen identisch bleibenEin CRM mit Kontaktsynchronisierung in beide Richtungen, vorher mit Ihrem Adressbuch getestet
Die meisten Kundengespräche laufen per E-Mail und über LinkedIn oder WhatsAppEin CRM, das das Postfach zusammen mit diesen Kanälen in einen Posteingang holt
Ein Teampostfach wie vertrieb@ soll für mehrere Personen sichtbar seinUnterstützung freigegebener Postfächer ausdrücklich prüfen; die Dynamics 365 App für Outlook etwa unterstützt freigegebene Postfächer in Microsoft 365 nicht
Sie steigen auf das neue Outlook für Windows umNur Web-Add-ins, oder ein Weg, der kein Add-in braucht

So funktioniert Outlook in Customermates

Customermates geht den dritten Weg. Ab Pro in Customermates Cloud speist ein verbundenes Outlook-Konto den einheitlichen CRM-Posteingang, neben LinkedIn, WhatsApp, Instagram und Telegram. Outlook können Sie weiter nutzen, wann Sie wollen; was Sie dort senden, erscheint trotzdem in der Konversation im CRM. Was genau synchronisiert wird, steht auf der Seite zur Outlook-Integration.

  1. Konto verbinden

    Öffnen Sie Einstellungen › Kanäle, klicken Sie auf Kanal verbinden und wählen Sie Outlook. Sie melden sich auf einer gesicherten Verbindungsseite an, danach wird der Verlauf im Hintergrund importiert. Die Karte zeigt, ob E-Mail, Kalender oder beides verbunden ist.
  2. Ordner auswählen

    Der Reiter Ordner des Kontos hat einen Schalter pro Ordner. Standardmäßig ist jeder Ordner aktiv außer Papierkorb, Junk oder Spam, Entwürfe und der Ordner mit allen Mails. Schalten Sie Ordner mit privater Post ab.
  3. Personen mit Kontakten verknüpfen

    Öffnen Sie in einer Konversation die Konversationseinstellungen und klicken Sie neben einem Teilnehmer auf Verknüpfen, oder legen Sie den Kontakt dort neu an. Die Adresse wird dem Kontakt hinzugefügt, sodass jede Konversation mit ihr in seiner Zeitleiste erscheint.
  4. Signatur einrichten

    Aktivieren Sie im Reiter E-Mail des Kontos Signatur hinzufügen. Sie wird an jede E-Mail angehängt, die von diesem Konto ausgeht, ob aus dem Posteingang, über die REST-API oder über MCP.
  5. Sichtbarkeit festlegen

    Ein neues Konto ist privat. Mit Pro teilen Sie einzelne Konversationen; mit Business können Sie das ganze Konto teilen, zum Beispiel ein vertrieb@-Postfach, für alle, deren Rolle den Posteingang lesen darf.

Was danach synchronisiert wird und was nicht:

Outlook-ElementIn Customermates
Gesendete und empfangene E-MailsJa, aus den aktivierten Ordnern. Antworten werden über das Outlook-Konto selbst versendet
E-Mail in einen Ordner verschiebenJa, bei Outlook- und IMAP-Konten auch im echten Postfach
KalendertermineNur lesend. Termine erscheinen in der Aktivitäten-Zeitleiste; Customermates legt keine Termine an, ändert oder bucht keine
Outlook-Kontakte (Adressbuch)Keine Synchronisierung, in keine Richtung. Kontakte entstehen durch Verknüpfen eines Teilnehmers oder im CRM
Outlook-AufgabenKeine Synchronisierung

Berechtigungen, Entwürfe und Filter beschreibt die Anleitung zum Posteingang im Detail.

Nachfassen mit Mate oder Ihrem eigenen KI-Client

In Customermates Cloud fasst Mate eine Konversation zusammen oder entwirft eine Antwort und nutzt dafür gehostete KI-Credits. Eine Routine führt eine gespeicherte Anweisung aus, wenn etwas passiert. Für Outlook-Mails legen Sie eine Routine mit dem Auslöser Wenn sich etwas ändert an, wählen das Ereignis E-Mail empfangen und schreiben Anweisungen wie diese:

Der Satz „Nichts senden“ ist wichtig. Eine Routine läuft im Namen ihres Besitzers mit dessen Kanälen, und Mate versendet E-Mails ohne weitere Rückfrage, wenn eine Anweisung das verlangt. Die aktuellen Grenzen stehen unter Routinen. Wenn Sie lieber Ihren eigenen KI-Client wie Claude oder ChatGPT nutzen, liest er Konversationen und speichert Entwürfe über MCP, mit Ihrem eigenen KI-Anbieter statt gehosteter Credits.

Was es kostet

Ein Team mit fünf Personen zahlt mit Pro 145 € im Monat. Jede Person bekommt 1 verbundenes Konto, genug für ein Outlook-Postfach pro Person. Ein ganzes Teampostfach zu teilen erfordert Business, für dieselben fünf Personen 345 € im Monat mit 3 Konten pro Person. Starter für 12 € pro Person hat keinen Posteingang und keine Outlook-Anbindung. Die monatlichen gehosteten KI-Credits pro aktivem Nutzer stehen unter Preise.

Jede Outlook-Integration vor dem Einsatz testen

  1. Senden Sie aus Outlook eine E-Mail an einen bekannten Kontakt. Sie sollte innerhalb der vom Anbieter genannten Zeit beim Kontakt erscheinen.
  2. Antworten Sie vom Smartphone. Die Antwort sollte in derselben Konversation landen und keinen neuen Kontakt erzeugen.
  3. Schreiben Sie jemandem, der nicht im CRM ist. Legt das CRM selbst einen Kontakt an, fragt es nach oder ignoriert es die Mail, und was davon wollen Sie?
  4. Legen Sie eine private Mail in einen ausgeschlossenen Ordner. Sie darf im CRM nicht auftauchen.
  5. Erstellen Sie in Outlook einen Termin mit einem Kunden. Wo erscheint er, und ändert eine Bearbeitung im CRM den Termin in Outlook?
  6. Öffnen Sie das Add-in, falls es eines gibt, in jeder Outlook-Version Ihres Teams, auch im neuen Outlook für Windows.

Kann Outlook selbst ein CRM sein?

Für eine Handvoll Kunden teilweise. Outlook hat Kontakte, Kategorien, Aufgaben und einen Kalender, und ein Ordner pro Kunde trägt erstaunlich weit. Es fehlen aber Deals mit Phase und Wert, eine Liste offener Deals pro Person und ein Verlauf, den eine Kollegin lesen kann, wenn Sie nicht da sind. Microsofts CRM ist Dynamics 365 Sales, das separat zu Microsoft 365 lizenziert wird. Sobald Sie mehr als ein paar Deals gleichzeitig verfolgen, macht ein mit Outlook verbundenes CRM weniger Arbeit als Ordner und Kategorien.

FAQ

Wie verbinde ich Outlook mit einem CRM?

Bei den meisten CRMs in zwei Schritten. Zuerst verbinden Sie Ihr Postfach in den Einstellungen des CRM, damit E-Mails auf dem Server synchronisiert werden. Dann installieren Sie das Add-in des Anbieters aus dem Add-in-Katalog von Outlook, oder Ihre Microsoft-365-Administration verteilt es für alle. In Customermates gibt es kein Add-in: Sie verbinden das Outlook-Konto ab Pro unter Einstellungen › Kanäle, und die Mails erscheinen im Posteingang des CRM.

Ist Outlook ein CRM, und hat Microsoft ein CRM?

Outlook ist kein CRM. Es ist ein E-Mail- und Kalenderprogramm mit Kontakten und Aufgaben, aber ohne Deals, Phasen oder Pipeline. Microsofts CRM ist Dynamics 365 Sales, ein eigenes Abonnement; Sales Professional steht auf Microsofts US-Preisseite mit 65 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.

Funktionieren CRM-Add-ins im neuen Outlook für Windows?

Nur Web-Add-ins. Microsoft schreibt, dass COM- und VSTO-Add-ins im neuen Outlook für Windows nicht unterstützt werden, während das klassische Outlook sie weiter ausführt. Der neue Client braucht derzeit außerdem ein Geschäfts- oder Schulkonto von Microsoft 365 mit Exchange Online.

Wird Salesforce for Outlook eingestellt?

Ja. Salesforce stellt Salesforce for Outlook, das ältere Desktop-Produkt, ein und empfiehlt die Outlook-Integration (einen Seitenbereich in Outlook) sowie Einstein Activity Capture für die Synchronisierung von E-Mails und Terminen. Das für Ihre Salesforce-Organisation geltende Datum steht in den Release Notes von Salesforce.

Lässt sich HubSpot mit Outlook verbinden, und ist das kostenlos?

Ja. Das Add-in „HubSpot Sales Office 365“ verfolgt und protokolliert E-Mails und bringt HubSpot-Vertriebstools in Outlook. HubSpot führt es für alle Produkte und Tarife auf, und der Hilfeartikel nennt keine eigene Gebühr für das Add-in. Ihr Postfach muss zuvor mit HubSpot verbunden sein.

Kann ich CRM-Kontakte mit Outlook synchronisieren?

Manche CRMs können das. Dynamics 365 etwa synchronisiert Kontakte zwischen Exchange und der App. Customermates tut es nicht: Es ordnet Konversationen über die E-Mail-Adresse Kontakten zu, und Sie verknüpfen oder legen Kontakte im CRM an.

Angaben zu anderen Anbietern geprüft am 8. Oktober 2026: HubSpot-Anleitung zum Office-365-Add-in, Microsofts Übersicht zur Dynamics 365 App für Outlook, Systemanforderungen der App für Outlook, Preise für Dynamics 365 Sales und Add-ins im neuen Outlook für Windows, Salesforces Leitfaden zur Einstellung von Salesforce for Outlook, Pipedrives Artikel zur E-Mail-Synchronisierung und Eintrag zu Pipedrive for Outlook.

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